Wladimir Putin in Todesangst: Paranoia außer Kontrolle - Kreml-Chef verkriecht sich abseits des Kreml
Ist Wladimir Putins Paranoia außer Kontrolle geraten? Berichten zufolge soll der russische Präsident aus Angst um sein Leben keinen Fuß mehr in den Moskauer Kreml setzen. Bild: picture alliance/dpa/Planet Pix via ZUMA Press Wire | Mikhail Metzel/Kremlin Pool
Erstellt von Claudia Löwe
20.03.2026 08.53
- Wladimir Putin in Todesangst laut Berichten
- Kreml-Chef verunsichert und paranoid nach Mord-Anschlag auf Ajatollah Ali Chamenei
- Wachsende Panik wegen Überwachungskameras: Wladimir Putin angeblich untergetaucht
Die von israelischen und US-amerikanischen Streitkräften Ende Februar 2026 durchgeführten Luftangriffe auf Teheran hatten weitreichende Folgen für den Iran: Der Oberste Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, kam bei dem Militärschlag ums Leben, auch weitere hochrangige Mitglieder des Mullah-Regimes wurden bei den Angriffen eliminiert. Auf internationaler Ebene dürfte das tödliche Attentat auf Ali Chamenei, der von seinem Sohn Modschtaba Chamenei als Oberster Führer beerbt wurde, Konsequenzen haben - so beispielsweise im Kreml.
Wladimir Putin zunehmend paranoid: Kreml-Chef bangt um sein Leben
Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit dem Tod des Obersten Führers des Irans nämlich von einem Moment auf den anderen einen seiner letzten Verbündeten verloren, die ihm noch auf internationalem Parkett treu zur Seite stehen. Darüber hinaus soll es Wladimir Putin, so berichtet es das russische News-Medium "Agenstvo" unter Berufung auf Kreml-Kritiker Dmitrij Gudkow, infolge des Chamenei-Attentats selbst zunehmend mit der Angst zu tun bekommen - denn offenbar ist der paranoide Kreml-Chef felsenfest davon überzeugt, selbst zur leichten Beute und im Handumdrehen getötet zu werden.
Kreml-Chef wegen Überwachungskameras als leichte Beute für Attentäter
Der Auslöser für Putins Paranoia liegt auf der Hand, wie auch die "Bild" schreibt: Ali Chamenei habe sich als Attentatsziel auf dem Präsentierteller wiedergefunden, da überall in Teheran installierte Überwachungskameras im öffentlichen Raum einem Hacker-Angriff zum Opfer gefallen sein und es den israelischen Streitkräften so ermöglichten, Ali Chameneis Aufenthaltsort jederzeit präzise nachverfolgen zu können. Ein Umstand, der bei Wladimir Putin für ausufernde Panik sorgen soll, denn auch Russlands Hauptstadt Moskau verfügt über Überwachungskameras in nicht geringer Zahl - der "Bild" zufolge sollen es etwa 276.000 Kameraanlagen sein, die das öffentliche Leben rund um die Uhr überwachen.
Wladimir Putin lässt Internet in Russland abstellen - ist seine Todesangst der Grund?
Dass die Angaben, Wladimir Putin fürchte nach Beginn des Iran-Krieges um sein Leben, nicht aus der Luft gegriffen sind, zeigt eine weitere Meldung aus Moskau: Der Kreml-Chef lässt schrittweise das Internet abschalten. Putins Regierung baut die Kontrolle und Zensur im Internet vor allem seit Beginn seines Angriffskriegs gegen die Ukraine vor mehr als vier Jahren zunehmend aus. Mehrere Messengerdienste und zahlreiche Websites sind inzwischen blockiert und lassen sich ohne ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) - wogegen Moskau auch immer stärker vorgeht - nicht öffnen. Inzwischen drohen sogar Strafen für die reine Suche nach Informationen, die Behörden als "extremistisch" eingestuft haben. Als "extremistisch" gebrandmarkt sind vor allem Internetressourcen, die den Machtapparat kritisieren, wie der Anti-Korruptions-Fonds des in Haft gestorbenen Kremlgegners Alexej Nawalny.
Todesangst wird immer schlimmer: Wladimir Putin versteckt sich an geheimen Orten und meidet den Kreml
Allerdings scheint es Wladimir Putin nicht zu genügen, dem Internet einen Riegel vorzuschieben - der russische Präsident soll weitere Maßnahmen ergreifen, um seine persönliche Sicherheit zu stärken, heißt es. Wann immer möglich, halte sich Wladimir Putin demnach an geheimen Verstecken auf und meide es, sich im Kreml aufzuhalten - dort wurde der Präsident letztmalig am 9. März angetroffen, darauffolgende Termin absolvierte Putin dem Vernehmen nach ausschließlich per Videotelefonie von einem unbekannten Aufenthaltsort aus. Zum Verglich: Noch zu Jahresbeginn war Wladimir Putin praktisch täglich im Kreml zugegen, wie "Agenstvo" analysiert hat.
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