Wladimir Putin unter Druck: Schlag gegen Putin - Ukraine trifft Russlands Militär ins Mark
Das dürfte Wladimir Putin gar nicht gefallen: Die Ukraine hat mehrere Abwehrsysteme der Russen angegriffen und zerstört. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin | Kristina Solovyova
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster
18.03.2026 09.51
- Ukraine startet koordinierte Präzisionsschläge gegen russische Militärziele
- Luftabwehr, Raketenstellungen und Logistikzentren gezielt getroffen
- Angriff schwächt Moskaus Offensivkraft – Druck auf Wladimir Putin wächst
Es ist ein Angriff mit Signalwirkung: Noch vor Sonnenaufgang feuert die Ukraine eine Welle koordinierter Schläge auf russische Militärziele ab – präzise, gleichzeitig, strategisch. Während in Moskau die Alarmglocken schrillen, geraten zentrale Waffensysteme ins Visier. Für Kremlchef Wladimir Putin ist es ein weiterer Rückschlag in einem Krieg, der sich zunehmend gegen ihn wendet.
Ukrainische Offensive: Präzisionsschläge gegen Russlands Militärmacht
Der "Kyiv Post" zufolge haben ukrainische Streitkräfte am frühen Dienstagmorgen mehrere koordinierte Angriffe auf russische Militäreinrichtungen durchgeführt. Wie der Generalstab der ukrainischen Armee auf Telegram mitteilte, richteten sich die Schläge gezielt gegen zentrale Waffensysteme und Versorgungseinrichtungen.
Ziel der Operation: die militärische Schlagkraft Russlands empfindlich zu schwächen – und damit den Druck auf den Kreml weiter zu erhöhen.
Luftabwehr und Raketenstellungen unter Beschuss
Im Fokus der Angriffe standen besonders kritische Verteidigungsanlagen:
- In der Region Brjansk wurde nahe Klintsy ein Tor-M2U-Luftabwehrsystem getroffen – ein zentraler Bestandteil der russischen Flugabwehr
- Auf der besetzten Krim griffen ukrainische Kräfte eine Bastion-Küstenraketenstellung an
- Die betroffene Einheit der Schwarzmeerflotte befand sich laut Generalstab nahe Verkhnokurhanne
Diese gezielten Schläge treffen Russland dort, wo es militärisch besonders verwundbar ist: bei der Verteidigung gegen Luftangriffe und bei der Kontrolle strategischer Küstenbereiche.
Kommunikationszentren und Koordination gestört
Auch die militärische Infrastruktur geriet ins Visier: Ein russischer Kommunikationsknotenpunkt bei Manhush in der besetzten Region Donezk wurde getroffen. Solche Einrichtungen sind entscheidend für die Koordination von Truppenbewegungen und Angriffen – ihr Ausfall kann massive Auswirkungen auf die Einsatzfähigkeit haben.
Russen-Nachschub im Visier der Ukraine-Armee
Neben Waffensystemen zielte die Ukraine auf die Achillesferse jeder Armee: die Versorgung der russischen Truppen.
- Angriff auf ein Treibstoffdepot in Melitopol
- Treffer auf Munitionslager bei Stepne und Terpinnia
- Zerstörung eines Drohnen-Ausbildungszentrums nahe Henitsches'ka Hirka
- Angriffe auf Drohnen-Kommandoposten bei Huljaipole und Obratne
Diese Schläge könnten die russische Fähigkeit, Angriffe durchzuführen und aufrechtzuerhalten, erheblich beeinträchtigen. Zusätzlich wurde ein Gebiet mit russischer Truppenkonzentration bei Tschassiw Jar beschossen. Solche Angriffe zielen darauf ab, geplante Offensiven bereits im Ansatz zu unterbrechen.
Was bedeutet das für Putin?
Die jüngsten Angriffe zeigen: Die Ukraine ist weiterhin in der Lage, tief hinter den Frontlinien zuzuschlagen. Für Wladimir Putin wird die Lage dadurch politisch und militärisch heikler. Jeder zerstörte Stützpunkt, jedes getroffene Lager schwächt nicht nur die Armee – sondern auch die Position des Kremlchefs.
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