Donald Trump: Wirtschaftsberater enthüllt Kosten und geplante Dauer des Iran-Kriegs
Donald Trumps Krieg gegen den Iran soll die USA bereits 12 Milliarden Dollar gekostet haben. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
Erstellt von Martin Gottschling
16.03.2026 11.50
- Laut Trump-Berater David Hassett hat der Iran-Krieg die USA bislang bereits 12 Milliarden Dollar gekostet
- US-Verteidigungsministerium würde mit maximal sechs Wochen Kriegsdauer rechnen
- Derweil warf Donald Trump dem Iran Falschinformationen über militärische Erfolge vor
Nachdem Donald Trump Ende Februar gemeinsam mit Israel den Iran angriff, warfen viele Kritiker dem US-Präsidenten vor, keine Exit-Strategie für den Krieg zu haben. Während er in der vergangenen Woche bereits ein baldiges Ende der Kämpfe andeutete, eskaliert die Lage im Nahen Osten immer weiter. Dabei ist der Konflikt für die USA mit extrem hohen Kosten verbunden.
Berater von Donald Trump spricht über Kosten und Dauer des Iran-Kriegs
Mindestens 12 Milliarden Dollar soll die Militäroperation bereits gekostet haben. Das bestätigte Kevin Hassett, Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats, am Sonntag gegenüber CBS News. Trumps Wirtschaftsberater gab zudem einen Zeithorizont für den Iran-Krieg an. Das Verteidigungsministerium rechne mit einer Gesamtdauer von vier bis sechs Wochen, wobei man dem Zeitplan voraus sei:
- "Wir sind nun ein paar Wochen dabei, und ich denke, das sollte Ihnen eine Vorstellung davon geben, wann der Präsident voraussichtlich entscheiden wird, dass wir seine Ziele erreicht haben", so Hassett.
US-Präsident droht dem Iran auf Truth Social
Trump selbst verkündete am Sonntag auf seiner Plattform Truth Social, die USA würden den Iran "dezimieren". Zudem warf er Teheran vor, mit KI-generierten Falschinformationen militärische Erfolge vorzutäuschen. Dies geschah laut "Daily Mail", nachdemder Iran am Samstag eine Ölanlage in den Vereinigten Arabischen Emiraten angriff. Das getroffene Depot wickelt täglich Exporte von mehr als 1,7 Millionen Barrel Rohöl ab – das entspricht knapp zwei Prozent des weltweiten Tagesbedarfs. Der Betrieb musste nach Ausbruch eines Feuers eingestellt werden.
Unterdessen hat Teheran Trumps Angaben widersprochen, einen Deal mit den USA machen zu wollen. "Der Iran will ein Abkommen, und ich will es nicht, weil die Bedingungen noch nicht gut genug sind", sagte der Republikaner am Wochenende in einem Interview mit NBC News.
Kevin Hassett glaubt an steigende Ölproduktion nach Kriegsende
Problematisch bleibt auch die iranische Blockade der Straße von Hormus. Um die Ölversorgung zu sichern, rief Trump China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und weitere verbündete Länder auf, Tanker durch die Meerenge zu eskortieren. Hassett zeigte sich optimistisch: Nach Kriegsende erwarte man einen "großen positiven Schock" für die Weltwirtschaft durch steigende Öl- und Industrieproduktion.
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