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Donald Trump: US-Präsident fleht Verbündete im Iran-Konflikt plötzlich um Hilfe an

Trump bittet internationale Verbündete um Hilfe beim Schutz der Straße von Hormus Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein

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  • Trump bittet internationale Verbündete um Hilfe beim Schutz der Straße von Hormus
  • Drohnen, Minen und Raketen aus dem Iran bedrohen den Schiffsverkehr
  • Präsident verspricht US-Militäraktionen, während er auf Kooperation anderer Staaten hofft

US-Präsident Donald Trump hat überraschend andere Länder, darunter Großbritannien, dazu aufgerufen, Kriegsschiffe in den Nahen Osten zu entsenden. Ziel ist die Überwachung der strategisch wichtigen Straße von Hormus, über die rund 20 Prozent des weltweiten Öls transportiert werden.

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Vorherige Siegeserklärungen von Donald Trump revidiert

Noch vor wenigen Tagen hatte Trump "Mirror" zufolge erklärt, der Konflikt mit dem Iran sei "bereits gewonnen" und wies Berichte zurück, dass Großbritannien den Flugzeugträger HMS Prince of Wales für einen Einsatz vorbereite. Nun scheint der Präsident seine Einschätzung deutlich geändert zu haben. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er, dass viele Länder gemeinsam mit den USA Schiffe entsenden sollten, um die Wasserstraße offen und sicher zu halten. Dabei nannte Trump explizit China, Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien.

Drohnen, Minen und Raketen als Gefahr

Trump betonte, dass trotz der bereits zerstörten militärischen Kapazitäten des Iran weiterhin Drohnen, Minen oder Raketen eingesetzt werden könnten, um Schiffe zu bedrohen. Deshalb sei die internationale Zusammenarbeit notwendig, um die Straße von Hormus vor neuen Angriffen zu schützen.

Donald Trump: "Offen, sicher und frei"

Der Präsident versicherte, die USA würden weiterhin gezielt iranische Boote und Schiffe versenken, um die Passage zu sichern. Gleichzeitig hoffe er auf die Unterstützung anderer Nationen, damit die Route "keine Bedrohung mehr durch eine Nation darstellt, die bereits stark geschwächt wurde."

Reaktionen auf Donald Trumps Kurswechsel

Die Kehrtwende des US-Präsidenten vom Siegserklärer zum Bittsteller sorgt international für Aufsehen. Beobachter sehen darin sowohl die anhaltende Bedrohung durch den Iran als auch die Notwendigkeit einer koordinierten Sicherheitsstrategie für den Öltransport.

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