Donald Trump: Mehr Geld für Putins Krieg - US-Präsident sorgt für Alarm
Donald Trump erwägt, die Sanktionen auf russisches Öl zu lockern. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais
13.03.2026 07.05
- Donald Trump lockert Sanktionen auf Russen-Öl zeitweise
- Hohe und stark schwankende Ölpreise aufgrund des Iran-Krieges
- US-Präsident sendet fatales Signal an Kremlchef Putin
- Lockerung der US-Sanktionen füllt Putins Kriegskasse
Während Wladimir Putin weiterhin unablässig die Ukraine bombardiert, hat Donald Trump entschieden, die Sanktionen auf russisches Öl zu lockern. Ein Schritt, der wirtschaftlich vielleicht auf den ersten Blick pragmatisch erscheinen mag, politisch aber im Grunde genommen ein Geschenk für Wladimir Putin darstellt.
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Donald Trump lockert Sanktionen auf Russen-Öl zeitweise
Denn Fakt ist: Russlands Kriegskasse wird vor allem durch Öl- und Gaseinnahmen gefüllt. Jede Erleichterung beim Export bedeutet letztlich mehr Geld für Moskau und damit potenziell auch mehr Ressourcen für den Krieg. Für Wladimir Putin kommt diese Entscheidung zur rechten Zeit. Denn Sanktionen, Preisdeckel und Handelsbeschränkungen setzen dem russischen Energiesektor seit Monaten spürbar zu.
Donald Trump sendet fatales Signal an Kremlchef Putin
Daher ist Donald Trumps Entscheidung, zeitweise den Kauf von russischem Öl zu erlauben, mehr als fatal. Denn der Kremlchef könnte diese Entscheidung als Beweis dafür werten, dass der Westen an Entschlossenheit verliert und sich Durchhaltevermögen letztlich auszahlt. Noch gravierender ist die symbolische Wirkung. Schließlich haben westliche Staaten seit Beginn des Ukraine-Krieges versucht, wirtschaftlichen Druck aufzubauen, um Russland zu schwächen und seine Kriegsführung zu erschweren.
Donald Trump spielt Wladimir Putin und seinem Angriffskrieg in die Hände
Warum Donald Trump die Sanktionen gelockert hat, steht außer Frage. Seit den Angriffen auf den Iran sind die globalen Energiemärkte angespannt und die Ölpreise haben direkte Auswirkungen auf Inflation und Wirtschaft. Eine heikle Situation für jede Regierung. Doch genau hier liegt das Dilemma: Kurzfristige Entlastungen für Verbraucher könnten langfristige geopolitische Kosten verursachen.
Am Ende bleibt also die Frage, was schwerer wiegt: Ein paar Dollar weniger an der Tankstelle oder der Druck auf ein Regime, das einen Angriffskrieg führt? Trumps Entscheidung ist weit mehr als nur Energiepolitik. Sie ist ein geopolitisches Statement.
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