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Donald Trump: Dramatische Iran-Strategie – Experten sehen Parallelen zu Wladimir Putin

Donald Trump: Heftige Kritik aus der Marine – brisante Entscheidung mit Folgen Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • USS Gerald R. Ford bleibt länger im Einsatz, obwohl Wartung nötig wäre
  • Polnische Medien vergleichen Trumps Iran-Kurs mit Putins Strategie in der Ukraine
  • Militärische Präsenz soll Verhandlungsposition gegenüber Teheran stärken

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Die USA halten ihren modernsten Flugzeugträger länger als geplant im Einsatz. Die USS Gerald R. Ford sollte ursprünglich für Wartungsarbeiten ins Trockendock, doch Präsident Donald Trump ordnete eine Verlängerung der Mission in den Nahen Osten an. Hintergrund sind anhaltende Spannungen mit dem Iran und parallele diplomatische Verhandlungen.

Kritik aus der Marine

Innerhalb der US-Marine stößt die Entscheidung auf Widerstand. Admiral Daryl Caudle, Chef der Marineoperationen, äußerte Bedenken gegenüber der Presse. Er warnte "Focus" zufolge vor den Risiken für die Besatzung und den Zustand des Schiffes: "Die Mannschaft hätte dringend eine Pause verdient." Die USS Gerald R. Ford ist seit Juni 2025 durchgehend im Einsatz und benötigt dringend Wartung.

Parallelen zu Wladimir Putins Vorgehen

Polnische Analysten sehen in Trumps Vorgehen Ähnlichkeiten mit der Strategie Wladimir Putins in der Ukraine. Während Gespräche mit dem Iran fortgesetzt werden, verlegt Washington massiv militärisches Gerät in die Region – darunter F-22- und F-16-Kampfjets sowie Aufklärungsflugzeuge vom Typ U-2 und E-3. Das polnische News-Portal "Onet Wiadomosci" argumentiert, dass die Kombination aus Diplomatie und militärischer Präsenz stark an Putins Vorgehensweise erinnert: Gespräche laufen, während zugleich Druck über militärische Mittel aufgebaut wird.

Droht ein Angriff auf den Iran durch die USA?

Experten vermuten, dass die USA eine militärische Aktion gegen den Iran vorbereiten könnten, sobald der Flugzeugträger seine Position erreicht hat. Das polnische Portal spekuliert auf einen möglichen Angriff noch im Februar. Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, betonte die Bedeutung eines Abkommens mit Teheran über das Nuklearprogramm und unterstrich zugleich die militärische Handlungsbereitschaft Washingtons.

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