Sonntagsfrage: Mini-Verlust für AfD - Weidel-Partei und Union vorn
Die AfD verliert in der aktuellen Sonntagsfrage einen Prozentpunkt. Bild: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka
Erstellt von Sabrina Böhme
15.02.2026 11.35
- Neue Sonntagsfrage: AfD und Union gleichauf.
- Weidel-Partei verliert einen Prozentpunkt.
- AfD bleibt in Umfragen vorn.
Die AfD verzeichnet weiterhin hohe Umfragewerte. Wenn Deutschland heute einen neuen Bundestag wählen würde, zöge die AfD mit der Union gleich. In einer neuen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild"-Zeitung muss die Partei von Co-Chefin Alice Weidel einen Punktabzug hinnehmen.
Sonntagsfrage aktuell: AfD und Union gleichauf
Im Vergleich zur letzten Erhebung vom 7. Februar, hat sich kaum etwas verändert. Die Union landet bei 25 Prozent, so auch die AfD. Andere Parteien halten ebenfalls ihre Werte aus der Vorwoche. Die Sozialdemokraten haben bislang aber noch nicht die 20-Prozent-Marke geknackt und stehen aktuell bei 16 Prozent. Was aber auffällt. Die sonstigen Parteien legen um einen Prozentpunkt zu, wohingegen die AfD einen Punkt verliert. Damit steht sie gemeinsam mit CDU und CSU oben.
Alle Umfrage-Ergebnisse im Überblick:
- Union: 25 Prozent
- AfD: 25 Prozent (-1)
- SPD: 16 Prozent
- GRÜNE: 11 Prozent
- LINKE: 10 Prozent
- BSW: 4 Prozent
- FDP: 3 Prozent
- Sonstige: 6 Prozent (+1)
Hintergrund: INSA befragte vom 9. bis 13. Februar 1.202 Personen. Die Fehlertoleranz liegt beiplus/minus 2,9 Prozentpunkten.
Aktuelle Umfragen: AfD bleibt vorn
Dieses Bild zeigt sich in anderen Umfragen. In der Sonntagsfrage von Infratest dimap, liegt die AfD mit 24 Prozent hinter der Union mit 26 Prozent. Regierungspartner SPD kommt auf 15 Prozent. Grüne (12 Prozent), Linke (10 Prozent), BSW (3 Prozent) und FDP (3 Prozent) halten ihre Werte.
Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.
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