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Wladimir Putin: Russland schürt Weltkriegsangst und droht mit "nuklearem Winter"

Die Drohungen aus dem Lager Wladimir Putins sind unmissverständlich: Der Nato droht ein "nuklearer Winter", sollte es zu einer direkten Konfrontation mit Russland kommen. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Vyacheslav Prokofyev

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  • Wladimir Putin stößt neue Drohungen gegen Nato aus und schürt Weltkriegsangst
  • "Nuklearer Winter" in Europa bei Nato-Konfrontation mit Russland
  • Frieden in der Ukraine weit entfernt - Putin will seinen Willen durchsetzen

Wladimir Putin verschärft seine kriegslüsterne Rhetorik gegenüber dem Westen dramatisch und schürt damit die Angst vor einem in naher Zukunft beginnenden Dritten Weltkrieg. In russischen Medien wird offen vor den Konsequenzen einer direkten Auseinandersetzung zwischen der Nato und Russland gewarnt. "Eine direkte Konfrontation von Nato und Russland würde höchstwahrscheinlich in einem Austausch nuklearer Schläge und einem nuklearen Winter auf dem Kontinent enden", heißt es in einem Bericht, über den der britische "Daily Express" berichtet.

Wladimir Putin droht mit "nuklearem Winter" bei Nato-Konfrontation mit Russland

Die russische Drohung richtet sich insbesondere an Großbritannien und andere westliche Verbündete der Ukraine. Gleichzeitig stellen russische Publikationen die Frage, warum die EU bislang keine eigenen Truppen in die Ukraine entsandt habe – und konstatieren mangelnden Willen dazu.

Wladimir Putin zu Waffenruhe in Ukraine-Krieg bereit - solange seine Bedingungen erfüllt werden

Der Kreml-Chef macht zudem unmissverständlich klar, unter welchen Voraussetzungen er zu Friedensgesprächen bereit ist. Die militärischen Operationen gegen die Ukraine sollen demnach so lange andauern, bis die Ukraine einem Abkommen nach russischen Vorgaben zustimmt. "Wir werden weiterhin Angriffe durchführen, bis die Behörden in Kiew ein Friedensabkommen zu unseren Bedingungen unterzeichnen", erklärt ein Militärexperte in russischen Medien. Das erklärte Ziel Russlands ist dabei die vollständige Lähmung der ukrainischen Wirtschaft und Infrastruktur. Erst wenn diese Strategie Wirkung zeigt, sieht Russland die Grundlage für einen echten Waffenstillstand gegeben.

Kreml-Chef setzt weiter auf Strategie der systematischen Zerstörung

Russische Militäranalysten bestätigen diese Linie in weiteren Publikationen. In der Moskauer Tageszeitung "Moskovskij Komsomolets", die eine Auflage von fast einer Million Exemplaren erreicht, äußert sich ein Analyst in ähnlicher Weise. "Je schneller die Energie- und Industriebasis des Regimes gelähmt wird, desto eher können wir über einen echten Waffenstillstand sprechen – keinen vorgetäuschten. Zu Russlands Bedingungen", so der Experte. Die Angriffe auf kritische Infrastruktur der Ukraine sind damit Teil einer kalkulierten Strategie. Moskau setzt darauf, durch die Zerstörung wirtschaftlicher Grundlagen den Druck auf Kiew zu maximieren.

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