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Ukraine-Krieg aktuell: Putin-Soldaten als Opfer? Russen-Blogger empören mit Jammerei

Pro-russische Blogger stellen Wladimir Putins Soldaten als Opfer im Ukraine-Krieg dar. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Mikhail Metzel

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  • Pro-russische Blogger werfen der ukrainischen Armee die gezielte Tötung der eigenen Soldaten vor
  • Vorgehen des Feindes sei "entsetzlich", Russland würde "keine lebenden Menschen jagen"
  • Die Sichtweise der kremlnahen Blogger sorgt auf X für Entsetzen

Der Ukraine-Krieg hat bereits Hunderttausende Opfer gefordert. Viele Menschen haben ihre Heimat verloren, Zivilisten wurden bei Luftangriffen schwer verletzt oder getötet. Hinzu kommen auf beiden Seiten die an der Front getöteten und verwundeten Soldaten. Wladimir Putin könnte all dieses Leid sofort beenden, indem er seine Truppen aus der Ukraine zurückzieht. Doch der Kremlchef zeigt derzeit weiterhin keine ernsthafte Bereitschaft zum Frieden. In Russland wirft man stattdessen der gegnerischen Seite vor, für die schlimmsten Gräueltaten im Krieg verantwortlich zu sein.

Ukraine-Krieg aktuell: Russische Kriegsblogger jammern über Tötung der eigenen Soldaten

Wie der estnische Kriegsblogger "WarTranslated" auf X (vormals Twitter) berichtet, beklagen sich pro-russische Blogger über die effektive Tötung der eigenen Soldaten auf ukrainischem Boden. Dies hielten sie für "unmoralischer als Russlands Terrorkrieg". Zur Untermauerung dieser These fügte "WarTranslated" einen Screenshot hinzu, in dem es heißt:

  • "Juri Podoljaka (pro-russischer Blogger) berichtet, dass ukrainische Drohnenpiloten im Sommer monatlich über 15.000 Angriffe auf Soldaten durchgeführt hätten, im Herbst über 20.000 und im Dezember über 30.000. Podoljaka erklärt, ein "Angriff" sei nicht gleichbedeutend mit "Zerstörung" – es könne sich um eine Verwundung handeln, oder ein einzelner Soldat könne zehnmal getroffen werden. Dennoch sei es entsetzlich."

Ohne Beweise erheben die russischen Blogger schwere Vorwürfe gegen die ukrainische Armee:

  • "Ukrainische Drohnenpiloten betrieben 'freie Jagd', und 'Soldaten' seien ihre Priorität. Das heißt, sie töten einfach Menschen. Es ist ein Selbstzweck. Keine Offensive, keine Verteidigung, keine taktischen Ziele. Einfach nur töten. Dafür erhalten sie 'E-Punkte' und Prämien."

Putin-Freunde erheben schwere Vorwürfe gegen die ukrainische Armee

Die Putin-Sympathisanten behaupten laut "WarTranslated" weiterhin, russische Einsatzkräfte würden "keine lebenden Menschen jagen", stattdessen lieber Ausrüstung und Waffen verbrennen. Bei den Ukrainern verhielte es sich umgekehrt. "Was für Untermenschen sind das denn?", fragt sich ein pro-russischer Blogger.

Empörung über Darstellung von Russland als Opfer

In den Kommentaren sorgt die Sichtweise der kremlnahen Blogger für Empörung:

  • "Die Russen töten Zivilisten mit ihren Drohnen. Entweder sind sie durch und durch böse oder sie sind verblendet, wenn sie behaupten, sie würden nicht grundlos töten."
  • "Ihre Opfermentalität ist wirklich erstaunlich."
  • "Angesichts dieser impliziten Rücksichtnahme auf ukrainische Leben fragt man sich, welchen Zweck Russland mit der Sprengung ukrainischer Wohnblöcke, Wärmekraftwerke und Kraftwerke verfolgt."

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/sfx/news.de

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