Wladimir Putin: Kremlchef macht eiskaltes Versprechen - und zündet nächsten Bombenhagel
Wladimir Putin hat seinen Plan für eingefrorene russische Vermögen verraten. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Government via AP | Dmitry Astakhov
Erstellt von Tobias Rüster
22.01.2026 11.48
- Wladimir Putin soll Russen-Milliarden zurückbekommen
- Ukraine-Krieg aktuell: 300 Russen-Milliarden weltweit eingefroren
- Wladimir Putin setzt Ukraine-Angriffe immer weiter fort
- Donald Trump beklagt wechselnde Verhandlungsbereitschaft
Es ist ein eiskaltes Versprechen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat in Bezug auf einen US-Plan erklärt, dass Russland einverstanden sei, seine in den Vereinigten Staaten eingefrorenen Finanzmittel für die Wiederherstellung von Gebieten einzusetzen, die "während militärischer Handlungen beschädigt" wurden. Dies berichteten russische Medien laut "Kyiv Independent".
Wladimir Putin soll Russen-Milliarden zurückbekommen
Die weitere Besprechung des Plans soll mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff erfolgen. Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, werden Putin in Moskau treffen. Von Washington vermittelte Friedensvorschläge hatten bereits zuvor vorgesehen, dass die blockierten russischen Vermögenswerte nach Beendigung der Kämpfe für Wiederaufbaumaßnahmen verwendet werden sollen. Übersetzt heißt das: Für einen Ukraine-Frieden würde Wladimir Putin Teile seiner eingefrorenen Milliarden zurückbekommen.
Ukraine-Krieg aktuell: 300 Russen-Milliarden weltweit eingefroren
Die eingefrorenen Vermögenswerte Moskaus belaufen sich auf rund 300 Milliarden Euro, die in Banken auf der ganzen Welt blockiert sind. Der überwiegende Teil dieser Summe befindet sich in Belgien und weiteren europäischen Staaten. Lediglich ein geringer Anteil von vier bis fünf Milliarden Dollar liegt in den USA fest.
Wladimir Putin setzt Ukraine-Angriffe immer weiter fort
Russland setzt seine Angriffe auf lebenswichtige Infrastruktur der Ukraine derweil unvermindert fort. Trotz wachsenden Drucks der internationalen Gemeinschaft in den vergangenen Monaten weigert sich Russland weiterhin, einem Waffenstillstand entlang der gegenwärtigen Frontlinie zuzustimmen.
- Bei einem Angriff auf Kiew starben zuletzt vier Menschen, weitere 25 wurden verletzt.
- Hunderttausende Bewohner waren ohne Stromversorgung, die Heizungsversorgung fiel bei sinkenden Temperaturen aus.
Die jüngsten diplomatischen Bemühungen Washingtons basieren auf einem Konzept mit 20 Punkten, das in mehreren Gesprächsrunden zwischen ukrainischen und westlichen Vertretern ausgearbeitet wurde.
- In Davos kam es zu einem Treffen zwischen Steve Witkoff und Kirill Dmitriev, einem Vertreter des russischen Präsidenten. Die Zusammenkunft fand parallel zum Weltwirtschaftsforum statt und diente der Erörterung von Friedensplänen der US-Regierung für die Ukraine. Beide Delegationen bezeichneten die Unterredung als konstruktiv.
Donald Trump beklagt wechselnde Verhandlungsbereitschaft
Donald Trump äußerte jüngst seine Frustration über seine bisherigen Vermittlungsbemühungen im Ukraine-Konflikt. Die Schwierigkeit bestehe darin, dass beide Konfliktparteien nie zur selben Zeit zu Verhandlungen bereit seien.
- "Ich versuche, das Problem zwischen Russland und der Ukraine zu lösen. Und wenn Russland bereit ist - ist die Ukraine nicht bereit. Wenn die Ukraine bereit ist - ist Russland nicht bereit", erklärte er.
Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, der Entwurf sei bereits zu 90 Prozent ausgearbeitet. Moskau verweigert jedoch nach wie vor jegliche Zugeständnisse.Die Ukraine zeigt sich Berichten zufolge grundsätzlich zu weitreichenden Kompromissen bereit.
- Kiew würde auf eine Nato-Mitgliedschaft verzichten, sofern verlässliche Sicherheitsgarantien gewährleistet sind.
- Zudem signalisierte die ukrainische Führung Bereitschaft zum Truppenabzug aus möglichen "freien Wirtschaftszonen".
Der Kreml fordert den vollständigen Rückzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem ostukrainischen Gebiet Donezk. Diese Forderung geht deutlich über die ukrainischen Zugeständnisse hinaus.
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