Ukraine-Krieg aktuell: Experten schlagen Alarm - Wladimir Putin provoziert "zweites Tschernobyl"
Immer wieder schlagen Wladimir Putins Bomben in der Ukraine bedrohlich nah an Atomkraftwerken ein - Experten zufolge könnte der Kreml-Chef ein "zweites Tschernobyl" auslösen. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Mikhail Metzel
Erstellt von Claudia Löwe
22.01.2026 12.51
- Wladimir Putin setzt Ukraine-Krieg auch nach vier Jahren unerbittlich fort
- Experten warnen vor russischen Angriffen auf ukrainisches Energienetz
- Droht ein "zweites Tschernobyl"? Putin könnte historische Katastrophe auslösen
In gut einem Monat jährt sich der Beginn des Ukraine-Krieges zum vierten Mal - weiterhin denkt Wladimir Putin nicht daran, seine brutalen Angriffe auf das russische Nachbarland ruhen zu lassen. Vielmehr steht zu befürchten, dass der Kreml-Chef seine Bombardierungen der Ukraine weiter intensivieren wird - nach Einschätzung von Experten könnte Putin damit gar eine Katastrophe historischen Ausmaßes auslösen, wie der britische "Daily Express" schreibt.
Russland nimmt ukrainische Energieversorgung ins Visier - Experten sind alarmiert
Fachleute aus den Bereichen Militärgeheimdienst und Energieversorgung warnen demnach eindringlich vor den Folgen der russischen Angriffe auf die ukrainische Stromversorgung. Die fortgesetzten Bombardierungen des Energienetzes durch Wladimir Putin könnten nach Einschätzung der Experten eine Katastrophe von historischem Ausmaß auslösen.
Die systematische Zerstörung der Infrastruktur gefährdet der Experteneinschätzung zufolge nicht nur die Strom- und Wärmeversorgung der Bevölkerung bei eisigen Temperaturen. Auch Kernkraftwerke geraten zunehmend in Gefahr. Experten sprechen bereits von der Möglichkeit eines "zweiten Tschernobyl", sollten die Angriffe weiterhin in unmittelbarer Nähe von Atomanlagen erfolgen.
Wladimir Putin könnte Atomkraftwerke in der Ukraine bombardieren - Raketen schlagen nur 300 Meter neben Reaktoren ein
Der ukrainische Spezialist für elektronische Kriegsführung, Serhiy Beskrestnov, macht auf eine alarmierende Entwicklung aufmerksam. Die immer wieder von russischer Seite auf Energieanlagen abgefeuerten Geschosse treffen demnach in bedrohlicher Nähe zu Kernreaktoren ein. Teilweise beträgt der Abstand zwischen Einschlagstelle und Reaktor lediglich 300 Meter. Dem Fachmann zufolge könnte eine russische Bombardierung ukrainischer Atomkraftwerke ein Inferno auslösen, das die Tschernobyl-Katastrophe von 1986 in den Schatten stellen würde, wie Beskrestnov bei Telegram ausführte.
Russen-Raketen verfehlen immer wieder ihr Ziel - "zweites Tschernobyl" droht
"Eine fehlgeleitete Iskander- oder Kinschal-Rakete könnte ein zweites Tschernobyl verursachen", so Beskrestnovs eindringliche Warnung. "Russische Waffen haben schon häufiger Wohngebäude anstatt militärischer oder industrieller Anlagen getroffen, darunter ein tödlicher Treffer auf ein Wohnhaus in Ternopil oder die Beschädigung von nahegelegenen Häusern während eines Angriffs auf das Luch-Konstruktionsbüro in Kiew." Wladimir Putins Armee könnte bei dem Versuch, mit Bombardierungen einen landesweiten Stromausfall in der Ukraine zu verursachen, jederzeit eine nukleare Katastrophe ungeahnten Ausmaßes auslösen.
Ukraine erlebt harschen Kriegswinter - immer wieder Stromausfälle im Kriegsgebiet
Die Situation im Ukraine-Krieg wird durch die derzeit strengen winterlichen Bedingungen zusätzlich verschärft. Durch die Zerstörung des Stromnetzes fallen Elektrizität und Heizung bei Minusgraden aus. Die Zivilbevölkerung leidet unter den Folgen, während gleichzeitig die nukleare Bedrohung wächst, wie der "Daily Express" berichtet.
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