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Ukraine-Krieg aktuell: Herber Rückschlag in Pokrowsk - Putin verliert 370 Soldaten in nur einer Woche

Wladimir Putins Armee soll in der Region Pokrowsk dezimiert worden sein. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin | Mikhail Metzel

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  • Ukraine meldet 370 verwundete oder getötete russische Soldaten in nur einer Woche
  • Wladimir Putins Armee soll in Pokrowsk nächsten massiven Rückschlag erlitten haben
  • Russland soll Probleme bei Eroberung der Stadt haben

In knapp einem Monat wird ein weiteres trauriges Datum erreicht: Am 24. Februar 2026 tobt der Krieg in der Ukraine dann seit nunmehr exakt vier Jahren. Ein vorheriges Ende des gewaltsamen Konflikts ist derzeit nicht in Sicht. Trotz hoher eigener Verluste erwägt Wladimir Putin weiterhin keinen Rückzug seiner Armee. Dabei wurden nun erneut erschreckende Zahlen für den Kremlchef veröffentlicht.

Ukraine-Krieg aktuell: Wladimir Putin verliert 370 Soldaten in Pokrowsk in nur einer Woche

Das 7. Luftlandekorps der Ukraine teilte auf Telegrammit, dass in der Region Pokrowsk allein in der vergangenen Woche 370 russische Soldaten getötet oder verwundet worden sein sollen. Darüber hinaus wurden 86 zerstörte oder beschädigte Kraftfahrzeuge und Motorräder des Feindes gemeldet. Außerdem seien rund 1.400 Drohnen abgeschossen worden. 20 Geschütze und Selbstfahrlafetten zählen den Angaben zufolge zu den weiteren russischen Verlusten. Auf dem X-Kanal des estnischen Kriegsbloggers "War Translated" wurden zudem Aufnahmen der ukrainischen Armee veröffentlicht, die erfolgreiche Angriffe in der Region zeigen sollen. Weiter heißt es in der Mitteilung des Luftlandekorps:

  • "In Pokrowsk halten die Verteidigungskräfte den Feind zurück, der versucht, in kleinen Gruppen oberhalb der Eisenbahnlinie in den nördlichen Teil der Stadt einzudringen und dort Fuß zu fassen."
  • "Dank unserer Gegenmaßnahmen ist der Feind nicht in der Lage, im Industriegebiet im Nordwesten der Stadt ausreichend Truppen zu sammeln."
  • "Daher kann er keine offenen Direktangriffe auf Hryschyne durchführen, das derzeit eines der vorrangigen Ziele im Ballungsraum Pokrowsk ist."

Verheerender Rückschlag für Russland oder Propaganda?

Hinweis: Die Angaben konnten bislang nicht unabhängig verifiziert werden. Berichte aus dem Kriegsgebiet lassen sich derzeit nur schwer überprüfen. Sie müssen vor dem Hintergrund betrachtet werden, dass es sich dabei auch um Propagandamaterial handeln könnte. Sowohl Russland als auch die Ukraine versuchen möglicherweise mit diesem Mittel, den Feind in ein schlechtes Licht zu rücken und die Moral der eigenen Truppen zu stärken. Der Kreml äußert sich generell nicht zu den eigenen Verlusten im Krieg.

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