Donald Trump: Trump denkt nicht mehr "ausschließlich an Frieden"
Donald Trump hat einen Buddy-Ersatz für Elon Musk gefunden. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci
Erstellt von Sarah Knauth
19.01.2026 11.03
US-Präsident Donald Trump fühlt sich Medienberichten zufolge nicht mehr nur dem Frieden verpflichtet. Vor dem Hintergrund des Konflikts um die Arktisinsel Grönland schrieb er demnach an Norwegens Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre: "Angesichts der Tatsache, dass Ihr Land beschlossen hat, mir den Friedensnobelpreis nicht zu verleihen, obwohl ich acht Kriege PLUS beendet habe, fühle ich mich nicht mehr verpflichtet, ausschließlich an Frieden zu denken."
Zwar stehe Frieden immer im Vordergrund, schrieb Trump weiter. Doch nun könne er darüber nachdenken, was gut und richtig für die Vereinigten Staaten von Amerika sei. Schließlich bekräftigte Trump seine Forderung, dass die USA Grönland kontrollierten müssten: "Die Welt ist nicht sicher, solange wir nicht die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben", schrieb Trump dem Sender PBS und der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge.
Der norwegische Ministerpräsident Støre bestätigte der Zeitung "Verdens Gang", dass er Trumps Nachricht am Sonntagnachmittag erhalten habe. "Was den Friedensnobelpreis betrifft, habe ich Trump mehrfach klar erklärt, was allgemein bekannt ist, nämlich dass ein unabhängiges Nobelkomitee den Preis vergibt und nicht die norwegische Regierung."
Trump sagt schon seit Monaten immer wieder, dass er den Friedensnobelpreis verdient hätte. Wer den Friedensnobelpreis bekommt, bestimmt das norwegische Nobelkomitee.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
Annalena Baerbock: Ex-Außenministerin wird deutlich - wird in einem Desaster enden
Wladimir Putin brüskiert: Kein russischer Strom mehr - Verbündeter wendet sich ab
Noch mehr Nachrichten über Donald Trump lesen Sie hier.
kns/roj/news.de