Politik

Donald Trump: Selbst Republikaner wehren sich jetzt – Amtsenthebung des Präsidenten steht im Raum

Donald Trump: Seine eigene Partei stellt sich gegen ihn - wegen Grönland. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

  • Artikel teilen:
  • Republikaner im Kongress kritisieren Donald Trumps Eroberungspläne für Grönland
  • War-Powers-Resolution und diplomatische Gespräche sollen militärische Eskalation verhindern
  • Transatlantische Beziehungen stehen unter Druck, Nato und EU werden eingebunden

Mehr News zu US-Präsident Donald Trump finden Sie unter dem Artikel.

US-Präsident Donald Trump sorgt mit seiner Forderung, Grönland "für die nationale Sicherheit" den USA einzuverleiben, für heftigen Unmut und das selbst innerhalb seiner eigenen Partei. Im Kongress formiert sich zunehmend Widerstand gegen den umstrittenen Kurs, Politiker warnen vor möglichen rechtlichen Konsequenzen und diskutieren sogar ein Amtsenthebungsverfahren.

Kritik gegen Donald Trump aus den eigenen Reihen

Laut "Bild" haben mehrere Republikaner Trumps Vorstoß als "Amateurpolitik" bezeichnet. Kongressabgeordneter Don Bacon nannte die Idee, Grönland zu übernehmen, "das Dümmste, was ich je gehört habe". Die Warnungen reichen von harscher Kritik bis hin zu ernsthaften Überlegungen, die Präsidentschaft des 79-Jährigen zu stoppen, sollte er militärische Schritte gegen das dänische Territorium einleiten.

Donald Trumps "Eroberungsfantasien" in der Arktis

Senatoren wie Thom Tillis und Lisa Murkowski warnen, dass Trumps Haltung den Ruf der USA bei Verbündeten schädige. Tillis kündigte an, dass der Kongress notfalls mit einer War-Powers-Resolution eingreifen würde, also einem Instrument, das eine militärische Aktion ohne Zustimmung des Parlaments verhindern kann. Murkowski betonte, man wolle Nato- und EU-Partner beruhigen und jede Form von militärischer Aggression in der Arktis verhindern.

Militärische Präsenz statt Invasion

Während Trump weiterhin auf seine Invasions-Rhetorik beharrt, setzen Gesetzgeber auf diplomatische und legale Mechanismen. Deutsche und andere Nato-Truppen auf Grönland sollen laut offiziellen Stellen der Stabilisierung dienen, nicht zur Eroberung. Überparteiliche Delegationen führen Gespräche in Kopenhagen, um die Spannungen zu entschärfen und klarzustellen, dass die USA keine militärische Eskalation anstreben.

Konsequenzen für die transatlantischen Beziehungen

Der Streit um Grönland belastet die Beziehungen zwischen Washington und Europa. Experten warnen, dass Trumps Alleingänge das Vertrauen in die transatlantische Sicherheitspolitik untergraben könnten. Auch in der republikanischen Partei wächst die Sorge, dass unbegrenzte Eskalation die USA international isoliert und innenpolitisch gefährdet.

Mehr News zu US-Präsident Donald Trump finden Sie hier:

/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.