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Donald Trump: Macron weist Trumps Grönland-Zolldrohungen scharf zurück

Donald Trump in seinem Anwesen Mar-a-Lago. Bild: picture alliance/dpa/AP | Rebecca Blackwell

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat mit scharfen Worten auf die Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit reagiert. "Zollandrohungen sind inakzeptabel und haben in diesem Zusammenhang keinen Platz. Die Europäer werden darauf geschlossen und koordiniert reagieren, sollten sie bestätigt werden. Wir werden die Souveränität Europas durchsetzen", schrieb Macron auf X.

Frankreich sei der Souveränität und Unabhängigkeit der Nationen in Europa und anderswo verpflichtet und habe sich deshalb der von Dänemark in Grönland beschlossenen Militärübung angeschlossen. "Wir stehen dazu. Auch weil es um die Sicherheit in der Arktis und an den Grenzen Europas geht", sagte Macron. "Keine Einschüchterung und keine Drohung kann uns beeinflussen, weder in der Ukraine, noch in Grönland, noch anderswo auf der Welt, wenn wir mit solchen Situationen konfrontiert sind."

Europäer stellen sich gegen Trumps Grönland-Pläne

Trump pocht darauf, Grönland den USA einzuverleiben und begründet dies mit Sicherheitsbedenken wegen einer Bedrohung durch China und Russland in der Region. Die europäischen Nato-Verbündeten sind überzeugt, dass Grönland, das Teil des Königreichs Dänemark ist, nicht von den USA übernommen werden müsse, um die Arktis zu schützen. Mehrere Nato-Staaten, darunter Deutschland und Frankreich, entsendeten Soldaten auf die Insel, um die Möglichkeiten einer Militärübung zu erkunden. Gegen diese acht europäischen Staaten kündigte Trump zusätzliche Zölle an.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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/roj/news.de

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