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Donald Trump: Humpel-Auftritt neben Glitzer-Melania zu Silvester schürt neue Gerüchte

Als Donald Trump händchenhaltend mit Ehefrau Melania bei seiner Silvesterparty aufkreuzte, kochten die Gerüchte um seinen Gesundheitszustand sofort wieder hoch. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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  • Donald Trump lässt bei Silvesterparty in Mar-a-Lago die Korken knallen
  • First Lady Melania Trump zieht im Glitzerkleid alle Blicke auf sich
  • Wie krank ist "The Don"? Hinkender US-Präsident kann Gebrechen nicht verbergen
  • US-Präsident verschachert Jesus-Portrait mit eigenem Autogramm für Millionen

Wenn Donald Trump nach Mar-a-Lago lädt, sind Prunk und Pomp garantiert - auch den Ausklang des Jahres 2025 wollte der US-Präsident mit seinen handverlesenen Gästen in Florida als rauschendes Fest feiern. Dabei zog nicht nur First Lady Melania Trump im Metallic-Kleid alle Blicke auf sich, auch Donald Trump sorgte mit einem unerwarteten Programmpunkt für Stirnrunzeln - und schürte erneut Gerüchte um seinen Gesundheitszustand, als er sich abseits der Kameras wähnte.

Rätselraten um Donald Trumps Gesundheit: US-Präsident hinkt neben Glitzer-Melania zur eigenen Silvesterparty

Auch wenn alle Augen auf Melania Trump gerichtet waren, als die First Lady in einem atemberaubenden, hautengen und tief ausgeschnittenen Metallic-Abendkleid bei der Silvesterparty aufkreuzte: Den wartenden Kameras entging nicht, dass Donald Trump, dem feierlichen Anlass angemessen in schwarzem Anzug und Fliege gekleidet, große Mühe hatte, seine körperlichen Gebrechen auf dem Weg in die Party-Location zu verheimlichen. Auf Videoaufzeichnungen, die den 79-jährigen US-Präsidenten händchenhaltend mit Gattin Melania zeigen, ist deutlich zu erkennen, dass "The Don" einen humpelnden Gang an den Tag legt und er just in dem Moment, als er der Kameras gewahr wird, seine Bewegungen krampfhaft unter Kontrolle zu bringen versucht:

"Vielleicht hat er nur noch ein halbes Jahr zu leben?" Donald Trump schürt finstere Gerüchte um Gesundheitszustand

Kaum verwunderlich, dass die Videosequenz in den sozialen Netzwerken prompt die Frage aufwarf, was Donald Trump vor der Öffentlichkeit verbergen wolle. Beißender Spott und höhnische Kommentare zu Donald Trumps Gang ließen ebenfalls nicht lange auf sich warten:

  • "Er geht wie Quasimodo."
  • "Wie er Melanias Hand greift, um sicherer zu laufen..."
  • "Vielleicht hat er nur noch ein halbes Jahr zu leben?"
  • "Er dachte wohl, das glitzernde Ding neben ihm sei Ablenkung genug."
  • "Gut möglich, dass seine Windel rutscht..."

US-Präsident versteigert Jesus-Portrait mit eigener Signatur für Millionen

Allem Getuschel zum Trotz ließ sich Donald Trump die Freude an seiner Jahreswechsel-Party nicht nehmen. Zur Feier des Tages hatte der US-Präsident einen besonderen Programmpunkt aus dem Hut gezaubert: Die christliche Künstlerin Vanessa Horabuena malte - so berichtete es "The Daily Beast" - vor den versammelten Gästen in Mar-a-Lago in nur zehn Minuten ein Porträt von Jesus Christus. Das Spektakel fand während des Cocktailempfangs vor dem Feuerwerk statt. Vanessa Horabuena pflegt bereits eine längere Verbindung zur MAGA-Bewegung: Im Januar 2025 hatte sie Trump beim Liberty Inauguration Ball porträtiert. Ein früheres Porträt von ihr diente dem Präsidenten sogar als Handy-Bildschirmhintergrund. Mit Lobeshymnen auf den US-Republikaner hielt sich die Malerin ebenfalls nicht zurück: "Präsident Trump schafft Raum dafür, dass die Gegenwart Gottes in seinem Zuhause gefühlt und erlebt werden kann", erklärte Horabuena auf ihren sozialen Medien. "Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis das auch im Weißen Haus geschieht."

Nach Horabuenas zehnminütiger Performance sprang Trump selbst auf die Bühne, um die Versteigerung zu leiten. Um die Gebote weiter in die Höhe zu treiben, machte der Präsident den Anwesenden ein besonderes Angebot: Er würde das Porträt von Jesus persönlich signieren, wenn die Bieter tiefer in die Tasche griffen. Trumps Taktik ging auf: Das noch nicht getrocknete Kunstwerk wechselte schließlich für 2,75 Millionen Dollar den Besitzer. Der Erlös fließt zu gleichen Teilen an zwei Empfänger: Das St. Jude Children's Research Hospital, eine renommierte Kinderkrebsklinik, sowie ein lokales Sheriff-Department in Florida.

Donald Trump träumt vom Himmelreich:So will sich "The Don" einen Platz im Paradies sichern

Der Präsident beschäftigt sich seit geraumer Zeit intensiv mit seinem spirituellen Schicksal. Im August vergangenen Jahres erklärte er gegenüber Fox News, dass er den Russland-Ukraine-Krieg auch aus persönlichen Gründen beenden wolle: "Wenn ich 7.000 Menschen pro Woche vor dem Tod bewahren kann, denke ich, das ist ein ziemlich guter Grund – ich will versuchen, in den Himmel zu kommen, wenn möglich." Er höre, dass es nicht gut um seine Chancen stehe. Nach der verpassten Nominierung für den Friedensnobelpreis im Oktober wurde Trump noch deutlicher: "Ich glaube nicht, dass irgendetwas mich in den Himmel bringen wird. Ich bin vielleicht nicht himmelwärts unterwegs." Neben seinen Friedensambitionen vermarktet Trump auch Bibeln mit seinem Namen – zum Stückpreis von 99 Dollar.

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