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Wladimir Solowjow: "Wir werden nicht Halt machen!" Putin-Freund droht mit Angriff auf Nato-Staaten

Putin-Hetzer Wladimir Solowjow nimmt im russischen Staats-TV erneut die Nato ins Visier. Bild: picture alliance / dpa | Alexander Shcherbak/Tass/Host Ph

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Wilde Hasstiraden, unglaubliche Drohungen gegen den Westen sowie Propaganda für Kreml-Boss Wladimir Putin. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs fällt der russische Rundfunkmoderator Wladimir Solowjow mit eben jenen Dingen auf. Jetzt drohte er sogar damit, Berlin in Schutt und Asche legen zu wollen. Und Solowjow schürt auch mit weiteren Worten erneut Angst vor einem Dritten Weltkrieg.

Wladimir Solowjow droht im Russen-TV mit Angriff auf Nato-Staaten

Der Berater des ukrainischen Innenministers, Anton Geraschtschenko, hatte vor wenigen Tagen einen Ausschnitt aus Solowjows Talkshow mit seiner Drohung gegen Deutschland auf X (vormals Twitter) gepostet. Am Mittwoch, 8. November, legte Geraschtschenko einen weiteren Clip nach. Dieses Mal spricht Solowjow mit seinen Show-Gästen über den Ukraine-Krieg. Er geht dabei zunächst auf mögliche Friedensgespräche ein: "Unsere Verhandlungsposition wurde vom russischen Präsidenten Wladimir Wladimirowitsch Putin formuliert. Er sagte, es gehe nicht um Territorien, sondern um Sicherheit. Wir brauchen keine Territorien, wir haben ein großes Territorium. Wir haben getan, was wir tun mussten, um unsere Sicherheit zu gewährleisten." Damit rechtfertigt Solowjow erneut die russische Invasion in der Ukraine. Und mit der Wahrheit nimmt er es dabei abermals nicht so genau. Schließlich hat Putin im September 2022 vier Gebiete in der Ostukraine mittels Scheinreferenden völkerrechtswidrig annektiert. Außerdem gibt es seitens der Nato keine Bestrebungen, Russland anzugreifen.

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Wladimir Solowjow belässt es aber nicht dabei. Er droht erneut den Nato-Staaten, die an der Seite der Ukraine stehen. "Das bedeutet also nicht, dass wir in Kiew, Warschau oder Paris Halt machen werden. Wir werden aufhören, wenn wir das Gefühl haben, dass unsere Sicherheit gewährleistet ist." Anton Geraschtschenko kommentiert das Video mit den Worten: "Russland lebt schon seit langem in 'Gegenwehr und Kampf' mit äußeren 'bösen Feinden'. Auf diese Weise festigt die russische Regierung die Gesellschaft und erklärt ihr alle Probleme. Deshalb hat Solowjow recht - sie werden nicht aufhören." Bislang fand Solowjow aber mit seinen Forderungen im Kreml offenbar nur wenig Gehör. So sprach er sich auch schon für den Einsatz von Atomwaffen aus. Russland verzichtete aber zum Glück bis heute auf eine nukleare Eskalation.

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