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Wladimir Putin eiskalt: Codename Satan-2! Kreml-Tyrann testet atomfähige Superwaffe

Wladimir Putin hat eine atomfähige Superrakete getestet. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Mikhail Tereshchenko

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Was für ein Schock mitten im seit acht Wochen andauernden Ukraine-Krieg! Trotz großer internationaler Spannungen hat Wladimir Putin mit einem Raketentest für Aufsehen gesorgt. Der russische Präsident ließ am Mittwoch eine neue ballistische Interkontinentalrakete vom Typ Sarmat (Nato-Codename: SS-X-30 Satan 2) testen und nutzte den Raketenstart für drohende Worte gegen Gegner Moskaus.

Die Angst vor einem möglichen Nuklearschlag Russlands wächst, bereits zuletzt wurde eine Karte veröffentlicht, die zeigt, wo Putin seine Atommacht in Stellung gebracht hat. Ein russischer Ex-Außenminister erklärte außerdem, zu welchem Zeitpunkt Wladimir Putin einen Atomkrieg beginnen werde. Mit dem Beginn des Krieges in der Ukraine vor acht Wochen hatte Russland seine Atomwaffen in verstärkte Alarmbereitschaft versetzen lassen. Dies wurde als Drohung mit dem Atomwaffenarsenal des Landes aufgefasst.

Wladimir Putin testet atomfähige Superrakete während Ukraine-Krieg

Die USA reagierten betont gelassen auf die Machtdemonstration Moskaus. Pentagon-Sprecher John Kirby sagte in Washington, Russland habe die Vereinigten Staaten im Rahmen seiner Verpflichtungen aus dem atomaren Abrüstungsvertrag New Start "ordnungsgemäß davon in Kenntnis gesetzt, dass es einen ICBM-Test plant". Die Abkürzung ICBM steht für Interkontinentalrakete. Der Test werde nicht als Bedrohung für die Vereinigten Staaten oder ihre Verbündeten angesehen.

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, die Rakete sei am Mittwochnachmittag vom Kosmodrom Plessezk im Gebiet Archangelsk abgeschossen worden. Die für den Test genutzten, nicht atomaren, Sprengköpfe schlugen demnach auf dem Gelände Kura auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka ein.

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Putins Todes-Rakete SS-X-30 Satan 2 kann Ziele weltweit angreifen - Kreml-Chef droht dem Westen

Die mit Atomsprengköpfen bestückbare Rakete stärke massiv das nukleare Potenzial Russlands, erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau weiter. Keine Rakete auf der Welt könne Ziele in einer solchen Entfernung erreichen wie diese. Die Sarmat hat eine Reichweite von 18.000 Kilometern. Damit kann Russland sowohl über den Nord- als auch über den Südpol angreifen und Ziele weltweit erreichen.

Putin sagte, dass es noch auf lange Zeit nichts geben werde auf der Welt, was der Rakete ebenbürtig sei. Das Waffensystem habe "beste taktisch-technische Eigenschaften und ist in der Lage, alle modernen Mittel der Raketenabwehr zu überwinden", sagte der Kremlchef. "Das ist eine wirklich einzigartige Waffe, die das Kampfpotenzial unserer Streitkräfte stärken wird und verlässlich die Sicherheit Russlands schützt vor äußeren Bedrohungen." Die Waffe zwinge "jene zum Nachdenken, die im Feuereifer einer abgebrühten, aggressiven Rhetorik versuchen, unser Land zu bedrohen".

Putin: Raketen-Produktion trotz Sanktionen im Ukraine-Krieg möglich

Die Sarmat soll die alten, schweren Wojewoda-Atomraketen künftig ablösen. Putin machte deutlich, dass die Waffen unabhängig von den internationalen Sanktionen gegen Russland in Serie gehen könnten. Russland habe alles, was es brauche. Das Verteidigungsministerium in Moskau kündigte an, die Truppen nun an dem neuen System auszubilden.

Auch die Vereinigten Staaten testen regelmäßig Zielgenauigkeit und Zuverlässigkeit ihrer Interkontinentalwaffen. Langstreckenraketen des Typs Minuteman können ebenfalls mit Atomsprengköpfen bestückt werden.

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/news.de/dpa

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