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Regenfront zieht über Deutschland: Hier fällt der Sommer diese Woche ins Wasser

Der Sommer zeigt sich in dieser Woche zweigeteilt. Bild: AdobeStock / paisorn

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  • Deutschland erlebt eine geteilte Wetterlage: sonnig und warm im Süden, kühl und wechselhaft im Norden
  • Der DWD warnt im Norden vor Gewittern, Starkregen und stürmischen Böen
  • Zum Wochenende könnte der Sommer mit Temperaturen über 30 Grad zurückkehren – eine neue Hitzewelle ist aber noch nicht sicher

Während die nächste Hitzewelle noch auf sich warten lässt, fällt der Sommer in dieser Woche in einigen Regionen ins Wasser. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zeigt sich das Wetter zweigeteilt. Während in der Südhälfte die Temperaturen auf bis zu 26 Grad klettern und Sonnenschein dominiert, zeigt sich die Nordhälfte bewölkt, nass und mit Höchstwerten von 17 bis 22 Grad vergleichsweise kühl. Wann kehrt das heiße Sommerwetter zurück?

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Deutschland erlebt Wetter-Achterbahn – Norden friert, Süden wartet auf 30-Grad-Comeback

Die Wetterlage im Norden der Bundesrepublik wird durch mäßig warme Meeresluft bestimmt, die von der Nordsee zwischen einem Hoch über dem Ostatlantik und einem Tief über Skandinavien nach Deutschland strömt.

Der Deutsche Wetterdienst warnt am Montag (20.07.2026) vor allem im Nordosten vor lokalen Wetterextremen. Dort können Schauer und kurze Gewitter von Starkregen, Graupel und steifen Böen der Stärke 7 begleitet werden. An der Ostsee sind sogar stürmische Böen der Stärke 8 möglich. Auch im Nordwesten sind um die Mittagszeit und am Nachmittag kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Zusätzlich gilt eine Windwarnung für die Küstenregionen. Im Umfeld der Ostsee und an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste muss mit steifen Böen bis 60 km/h gerechnet werden. An exponierten Stellen an der Ostsee können die Windgeschwindigkeiten sogar 70 km/h erreichen. Im Tagesverlauf lässt die Wetteraktivität von Norden her allmählich wieder nach.

Am Dienstag (21.07.2026) zeigt sich das Wetter in weiten Teilen Deutschlands von einer freundlicheren Seite. Laut Prognosen wird es verbreitet sonnig und trocken, insbesondere im Nordosten und Südwesten. Die Temperaturen erreichen 19 bis 24 Grad, im Südwesten sind bis zu 27 Grad möglich. Lediglich an den Alpen können sich Quellwolken bilden, die örtlich Schauer bringen.

Zur Mitte der Woche ändert sich die Lage jedoch wieder. Am Mittwoch (22.07.2026) zieht eine Regenfront von Norden her auf und bringt dichte Bewölkung sowie zeitweise Schauer in die Nord- und Osthälfte. Dort kühlt es auf 17 bis 20 Grad ab. Der Süden bleibt hingegen sonnig und warm. Am Oberrhein können die Temperaturen sogar auf bis zu 29 Grad klettern.

Sommer-Comeback am Wochenende?

Für das kommende Wochenende sind die Prognosen der Wettermodelle noch uneinheitlich. Im Süden Deutschlands gilt sommerliches Wetter als relativ sicher, mit Höchstwerten, die am Samstag auf bis zu 31 Grad steigen könnten. Im Norden und Osten ist die Entwicklung hingegen noch offen und hängt von einem Tiefdruckgebiet über Skandinavien ab.

Sollte das Tief auf Distanz bleiben, könnte sich auch dort vorübergehend Sommerwetter durchsetzen. Am Sonntag könnten die Temperaturen dann landesweit nochmals ansteigen und verbreitet die 30-Grad-Marke erreichen oder überschreiten. Allerdings könnten von Westen bereits wieder Schauer und teils kräftige Gewitter aufziehen, die eine erneute Abkühlung mit sich bringen.

Hitzewelle zum Monatswechsel noch ungewiss

Ob es zum Monatswechsel zu einer erneuten Hitzewelle kommt, bleibt derzeit jedoch unklar. Die Wettermodelle liefern unterschiedliche Vorhersagen. Während das amerikanische Modell für den kommenden Samstag im Südwesten bereits 33 Grad prognostiziert, rechnet das deutsche Modell mit zurückhaltenderen 25 Grad. Laut dem Meteorologen Dominik Jung steht die Hitze aber "in den Startlöchern". Jung erklärte gegenüber der "Bild", dass die "aktuelle Gluthitze in Spanien und Frankreich mit aller Macht in Richtung Mitteleuropa drängt". Er hält ein Wärme-Comeback und die dritte Hitzewelle des Jahres zum Ende des Monats für möglich. Ob dabei erneut Temperaturen von 40 Grad und mehr erreicht werden, ist laut dem Wetterfachmann Dr. Karsten Brandt jedoch noch "völlig ungewiss".

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