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Unwetter-Alarm am 14.07.2026: Nach Hagel-Chaos in Norddeutschland – hier drohen heute schwere Gewitter

Deutschland drohen erneut schwere Unwetter. Bild: Jens Büttner/dpa/dpa

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  • Der DWD warnt am Dienstag vor kräftigen Gewittern mit Unwetterpotenzial in der Mitte und im Süden Deutschlands
  • Vor allem in Baden-Württemberg und Bayern sind Superzellen mit Hagel, Starkregen und Böen bis 110 km/h möglich
  • Bereits am Montag richteten Hagel und Starkregen in Norddeutschland erhebliche Schäden an

Bereits zum Wochenstart sind schwere Unwetter über Norddeutschland gezogen. Am Dienstag (14.07.2026) droht die nächste Gewitterfront. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Hagel, Sturmböen und Starkregen.

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Unwetter-Warnung für 14.07.2026: Wo heute kräftige Gewitter drohen

Laut DWD müsse man in der Mitte und im Süden der Bundesrepublik mit kräftigen Gewittern mit Unwetterpotenzial rechnen. Besonders gefährlich wird es voraussichtlich in Baden-Württemberg und Bayern: Dort können sich schnell ziehende Superzellen entwickeln. Diese bringen Hagel, Sturmböen und Starkregen mit sich. Die Windgeschwindigkeiten könnten dabei orkanartige Ausmaße erreichen – Böen bis zu 110 Stundenkilometern sind möglich.

Bei derartigen Windspitzen besteht die Gefahr, dass Bäume umstürzen oder Dachziegel durch die Luft fliegen. Die Gewitter sollen sich am Nachmittag bei Temperaturen zwischen 32 und 36 Grad entladen. Gleichzeitig herrscht im Westen und Südwesten starke Wärmebelastung.

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+++ Tennisballgroßer Hagel fällt in Mecklenburg-Vorpommern +++

Am Montagnachmittag hat eine schwere Gewitterfront weite Teile Westmecklenburgs heimgesucht. Starkregen, heftige Sturmböen und Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu 15 Zentimetern richteten massive Schäden an. Besonders hart traf es die Städte Wittenburg, Hagenow und Zarrentin am Schaalsee im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Niederschlagsmengen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter in der Stunde gewarnt. Angesichts der Vielzahl an Notrufen und Einsätzen richtete die Stadt Wittenburg eine Katastrophenschutz-Einsatzleitung ein. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

In Wittenburg verwandelte der Starkregen zahlreiche Straßen in reißende Bäche. Videos in den sozialen Netzwerken zeigen, wie sich die Wassermassen durch die Straßen fressen. Das Wasser stand nach Angaben von Bürgermeister Christian Greger stellenweise zwischen 10 und 20 Zentimetern hoch. Die enormen Niederschlagsmengen in Kombination mit dem Hagel verstopften viele Abflüsse, wodurch das Wasser ungehindert in Gebäude eindringen konnte. Mehrere Keller und Häuser wurden überflutet. Videos in sozialen Netzwerken zeigen, wie die Wassermassen sturzbachartig durch die Straßen schossen. Geparkte Fahrzeuge standen teilweise bis zur Hälfte ihrer Reifen im Wasser. Trotz der erheblichen Sachschäden blieben die Bewohner nach bisherigem Kenntnisstand unverletzt.

Hagelkörner nach einem Unwetter bei Ludwigslust. Bild: picture alliance/dpa/SWM DV Studio | Ralf Drefin

+++ "So ein Chaos!" Schwerer Hagel richtet massive Schäden an +++

Zentimetergroße Hagelkörner sind bei einem Unwetter im niedersächsischen Heidenau gefallen. Laut Polizei gingen in dem Bundesland allein am Montagabend zwischen 21 Uhr und 1 Uhr in der Nacht rund 250 Notrufe wegen des Unwetters ein. Die Feuerwehr rückte gut 600 Mal aus, wie es am Morgen hieß. Die großen Hagelkörner zertrümmerten im Landkreis Harburg unter anderem die Scheiben von Autos und schlugen Dellen in den Lack. Auf Videos aus Heidenau war zu sehen, dass auch Dächer teils stark beschädigt wurden. "Es hat alles kaputt gemacht", sagte eine Anwohnerin einem dpa-Reporter zu dem ungewöhnlich starken Hagel. Die Körner seien über ihr Mehrfamilienhaus und den Balkon gezischt. "Es ist nichts mehr heile, es regnet durch durchs Dach, in die Wohnungen rein." Das nagelneue Auto ihres Mitbewohners sei nun "Schrott". "Ich wohne jetzt 18 Jahre in Heidenau, ich habe so was noch nie erlebt, so ein Chaos", berichtete die Frau.

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/sfx/news.de/dpa

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