Deutschland fährt Wetter-Achterbahn: Von Herbst zu Hochsommer – nächste 40-Grad-Hitzewelle rollt an
Droht Deutschland erneut Gluthitze? Bild: AdobeStock / Corri Seizinger
Von news.de-Redakteurin Anika Bube
03.07.2026 14.28
- Deutschland bleibt vorerst wettertechnisch geteilt: kühl im Norden, heiß im Süden
- Ab Donnerstag setzt sich Hochdruck durch – Sonne und sommerliche Temperaturen kehren zurück
- Meteorologen rechnen in der zweiten Juli-Hälfte mit einer neuen Hitzewelle und Temperaturen bis 40 Grad
Das Wetter zeigt sich am ersten Juli-Wochenende zweigeteilt. Während ein Tiefdruckgebiet kühle und subpolare Luftmassen in den Norden und die Mitte der Bundesrepublik schickt, herrschen im Südwesten sommerliche Verhältnisse. Die Folge: stürmische Böen, wechselhafte Bewölkung und Temperaturen, die kaum über 20 Grad hinauskommen, in der Nordhälfte sowie Werte bis zu 30 Grad im Süden. Diese Wetterlage soll sich zunächst bis in die kommende Woche halten und könnte sich dann grundlegend ändern.
Weitere Meldungen rund ums Wetter finden Sie am Ende dieses Artikels.
Wetterumschwung ab Donnerstag: Nächste Hitzewelle im Anmarsch
Der Montag (06.07.2026) bringt im Norden und Osten dichte Wolken mit schauerartigem Regen und Gewittern. Teilweise droht Starkregen. Die Südwesthälfte bleibt dagegen heiter bis sonnig und trocken. Das Temperaturgefälle erreicht seinen Höhepunkt: Während im Nordosten nur 21 Grad gemessen werden, sind am Oberrhein örtlich bis zu 33 Grad möglich. An den Küsten bleibt es bei auflandigem Wind noch kühler. Diese unbeständige Phase neigt sich erst zur Wochenmitte dem Ende zu. Ab Mittwoch klingen die Niederschläge allmählich ab. Am Donnerstag übernimmt dann zunehmend Hochdruckeinfluss das Wettergeschehen in Deutschland. Das bedeutet: Neben einigen Wolkenfeldern zeigt sich die Sonne wieder häufiger, und es bleibt weitgehend trocken. Die Temperaturen erreichen Werte zwischen 22 und 30 Grad. In der Nacht kühlt es auf 10 bis 15 Grad ab, bei schwachem bis mäßigem Nordwestwind. Für das zweite Juli-Wochenende zeichnet sich eine weitere Verbesserung ab. Unter anhaltendem Hochdruckeinfluss erwartet der Deutsche Wetterdienst oft sonniges und trockenes Wetter. Die Temperaturen steigen dabei auf sommerliches bis hochsommerliches Niveau.
Hitzeglocke mit bis zu 40 Grad befürchtet
In der zweiten Juli-Hälfte müssen sich die Menschen in Deutschland vermutlich erneut auf extreme Hitze einstellen. Meteorologen rechnen mit einer Hitzeglocke über Europa, die Temperaturen in Richtung 40 Grad bringen könnte. Solange diese über dem Land liegt, bleiben flächendeckende Gewitter zunächst aus. Lediglich einzelne Hitzegewitter sind dann möglich. Hitze und Trockenheit werden die bestimmenden Themen sein. Doch mit dem Ende der Hitzewelle steigt die Unwettergefahr wieder deutlich an. Wenn die heißen Luftmassen gegen Ende Juli abziehen, drohen erneut starke Gewitter. Dieses Muster wiederholt sich regelmäßig: Nach Hitzephasen nimmt das Gewitterrisiko erheblich zu.
Weitere Meldungen rund ums Wetter finden Sie hier:
- Nächste Hitzewelle im Juli: Wettermodelle prophezeien erneut Gluthitze
- Heißer Juli oder nasser Reinfall? Das sagt der 100-jährige Kalender voraus
- Brachiale Hitze in diesem Sommer? Das prophezeit der Siebenschläfer
- Extreme Hitze in Deutschland: Bei dieser Warnstufe herrscht Lebensgefahr
- Diese Phänomene prophezeien das Wetter in diesem Jahr