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Frühling kippt: Regenfront rollt über Deutschland - erste Gewitter möglich

Der Frühling kippt. Bild: AdobeStock / Tobias

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  • Am Wochenende steigen die Temperaturen in Deutschland örtlich auf bis zu 21 Grad.
  • Ab Dienstag kündigen Meteorologen Schauer und mögliche Gewitter an.
  • Zur Wochenmitte wird das Wetter deutlich kühler und wechselhafter.

Sonne satt und frühlingshafte Temperaturen – Deutschland erlebt aktuell einen echten Vorgeschmack auf den Frühling. Doch wer sich zu früh über den Start in die warme Jahreszeit freut, wird bald enttäuscht: Schon in wenigen Tagen kündigt sich ein deutlicher Wetterumschwung mit Regen und möglichen Gewittern an.

Frühlingswetter in Deutschland: Temperaturen steigen auf bis zu 21 Grad

Am Wochenende zeigt sich das Wetter vielerorts von seiner besten Seite. In weiten Teilen Deutschlands scheint die Sonne, während die Temperaturen deutlich ansteigen. Am Niederrhein klettert das Thermometer örtlich auf bis zu 21 Grad. Selbst in Oberbayern werden noch angenehme 13 Grad erreicht. Damit erleben viele Regionen einen ersten Vorgeschmack auf den Frühling. Doch laut Deutschem Wetterdienst (DWD) hat die milde Phase nur ein kurzes Haltbarkeitsdatum.

Wetterumschwung droht: Schauer und erste Gewitter möglich

Bereits ab Dienstag (10.03.2026) rechnen Meteorologen mit einer deutlichen Wetteränderung. Vor allem im Westen und Südwesten könnten die ersten Schauer aufziehen – teilweise sogar begleitet von Blitz und Donner. "Im Tagesverlauf gesellen sich im Westen und Südwesten Quellwolken dazu und vereinzelt sind ganz zur Freude der langsam aufblühenden Natur Schauer und Gewitter möglich", erklärt DWD-Meteorologe Nico Bauer dazu. Es könnte sich dabei um die ersten Gewitter des Jahres 2026 handeln.

Zum Wochenstart bleibt das Wetter zunächst freundlich. Die Temperaturen liegen zwischen 15 und 19 Grad, in einem breiten Streifen vom Niederrhein bis nach Brandenburg sogar bei 17 bis 20 Grad. Der Südosten bleibt etwas kühler mit 12 bis 15 Grad. In den meisten Regionen dominiert weiterhin heiteres Wetter. Allerdings zeigen sich bereits erste Vorboten des Umschwungs. "Im Südwesten entstehen über dem Bergland im Tagesverlauf aber im Vergleich zu den Vortagen teils dichtere Quellwolken. Dort ist am Nachmittag auch der eine oder andere Schauer möglich", erklärte Bauer. In der Nacht sinken die Temperaturen dann auf 6 bis 0 Grad, örtlich bildet sich dichter Nebel.

In der Nacht zum Dienstag müssen Autofahrer vielerorts mit eingeschränkter Sicht rechnen. Gebietsweise bildet sich dichter Nebel. Die Temperaturen fallen auf 0 bis 6 Grad, außerhalb der westlichen Landesteile droht sogar Frost in Bodennähe. Am Dienstag selbst zeigt sich vor allem im Norden und Nordosten hartnäckige Bewölkung. „"Grund dafür ist dichte hochnebelartige Bewölkung, die sich auch tagsüber zäh hält", erläuterte Bauer. Während an der Küste nur etwa 10 Grad erreicht werden, steigen die Temperaturen im übrigen Land nach Nebelauflösung auf 15 bis 19 Grad.

Regen zieht ab Wochenmitte über Deutschland

Zur Wochenmitte wird das Wetter deutlich wechselhafter. Am Mittwoch ziehen von Westen her schauerartige Regenfälle auf. Im Süden und Osten bleibt es zunächst freundlicher, doch auch dort sind vereinzelte Gewitter möglich. Die Temperaturen erreichen 13 bis 18 Grad. Am Donnerstag wird es vielerorts grau und regnerisch. Ein Regengebiet wandert von West nach Ost über Deutschland hinweg. Die Temperaturen fallen spürbar:

  • am Oberrhein bis etwa 15 Grad
  • in vielen Regionen nur noch 9 bis 13 Grad

Ab Freitag entspannt sich die Wetterlage langsam wieder. Im Südosten fällt zunächst noch etwas Regen, danach bleibt es überwiegend trocken und die Sonne zeigt sich häufiger. Die Temperaturen steigen wieder auf 11 bis 18 Grad. Am Samstag könnten im Ruhrgebiet sogar erneut 20 Grad erreicht werden.

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/news.de/dpa

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