Kriminalität: Mutmaßlicher Entführer sagt erneut im Block-Prozess aus
Ein Polizeieinsatz in Bochum eskalierte. Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)
Erstellt von Sarah Knauth
19.01.2026 14.11
Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat der mutmaßliche Chef der Kidnapper seine Aussage vor dem Landgericht Hamburg fortgesetzt. Der Geschäftsführer eines israelischen Sicherheitsunternehmens sagte am 30. Verhandlungstag als zweiter Zeuge nach der Mitarbeiterin einer Hamburger Security-Firma aus. Seine Ladung war vorab vom Gericht nicht öffentlich gemacht worden. Schärfere Kontrollen vor Einlass in den Gerichtssaal hatten jedoch schon auf ein erneutes Erscheinen des 68-Jährigen hingedeutet.
Der Israeli soll die Entführung der beiden jüngsten Block-Kinder aus Dänemark in der Silvesternacht 2023/24 organisiert und durchgeführt haben. Er ist in dem Fall auch Beschuldigter und wurde bis vor einigen Wochen mit Haftbefehl gesucht. Für seine freiwillige Aussage sicherten ihm die Ermittlungsbehörden sicheres Geleit zu. Der Mann gehört aber nicht zu den insgesamt sieben Angeklagten im aktuellen Prozess.
Der 68-Jährige war bereits im Dezember an drei Tagen befragt worden. Dabei hatte er ausgesagt, dass es kurz vor der Entführung, nachdem er ein Team zusammengestellt hatte, ein Treffen in einem zur Block-Gruppe gehörenden Hotel gegeben habe. An diesem Treffen habe auch Christina Block teilgenommen. Dabei habe sie dem Team gedankt, dass es die Kinder retten wolle.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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