Panorama

Kriminalität: Berliner Polizei: 2.340 Einsätze, 800 Ermittlungen, 430 Festnahmen

Aktuelle Nachrichten zum Thema Kriminalität lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Heiko

  • Artikel teilen:

Die Berliner Polizei ist in der Silvesternacht zu 2.340 Einsätzen alarmiert worden. Das waren knapp 200 Einsätze pro Stunde zwischen 18.00 Uhr und 6.00 Uhr morgens, wie die Polizei in ihrer Bilanz mitteilte.

Insgesamt wurden etwa 800 Ermittlungen wegen verschiedener Delikte eingeleitet. Meistens ging es um Verstöße gegen das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz. Dazu kamen Angriffe auf Polizisten, Widerstand, Brandstiftungen, Körperverletzungen und Landfriedensbruch.

430 Festnahmen durch die Polizei

Die Polizei nahm 430 Menschen fest. 14 Verdächtige wurden zur Verhinderung weiterer Taten inhaftiert und 7 zum Erlass eines Haftbefehls einem Richter vorgeführt.

Vor allem durch die zahlreichen Angriffe mit Feuerwerkskörpern zählte die Polizei 35 verletzte Beamte, 2 davon so schwer, dass sie stationär in Krankenhäusern aufgenommen werden mussten.

Gezielte Angriffe mit Flaschen und Feuerwerk

So seien Polizisten bei der linken Demonstration "Silvester im Knast" in Moabit "massiv mit Pyrotechnik angegriffen" worden. Kurz nach Mitternacht hätten in Kreuzberg rund 150 Menschen gezielt Flaschen und Pyrotechnik auf Polizisten geworfen. Gegen 0.20 Uhr flogen demnach Steine und Raketen aus einer Menschenmenge in Mitte auf ein Polizeiauto.

Wasserwerfer wegen randalierender Menschenmenge

In Moabit randalierten 500 Personen auf einer Straße. "Die Angriffe mit Pyrotechnik waren dabei so massiv, dass die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr zu Brandlöschung nicht eingesetzt werden konnten." Erst ein Wasserwerfer und gezielte Festnahmen habe die Lage beruhigt.

In Spandau sei eine gezündete Pyrotechnikbatterie umgekippt. Ein abgefeuerter Feuerwerkskörper habe ein Pyrotechnikdepot in der Nähe entzündet. Dadurch explodierte eine Kugelbombe, die die Schaufensterfront eines Geschäfts zerstörte.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":

/roj/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.