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Spargelsaison 2026 beginnt: Startschuss für die Spargelzeit - Wann und wo gibt's jetzt deutschen Spargel?

Endlich wieder Spargel satt! In Deutschland hat die Spargelsaison 2026 bereits im März begonnen. Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Martin Schutt

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Für Feinschmecker sind die weißen Stangen aus dem Erdreich der Gipfel der Glückseligkeit - alljährlich wird die Spargelzeit deshalb von Gourmets landauf, landab herbeigesehnt. Im Frühjahr 2026 hat die Spargelsaison bereits begonnen.

Spargelsaison 2026 eingeläutet: Erster Spargel am vorletzten März-Wochenende gestochen

Die Spargelsaison 2026 in Deutschland ist Mitte März eingeläutet worden. Das Wachstum der Stangen war durch das kühle Wetter vor Ostern allerdings etwas ausgebremst worden. Zuletzt kostete das Kilogramm dem Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer zufolge zwischen 9 und 20 Euro - je nachdem, ob es sich um Bruchspargel oder Premiumspargel handelt. Zu Beginn der Saison ist der Kilopreis in der Regel höher, später sinkt er dann.

Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 1.350 Spargelbetriebe in Deutschland. Sie bauten das Gemüse auf gut 19.200 Hektar an. Bundesweit wurden 2025 fast 105.000 Tonnen Spargel geerntet - weniger als in den Vorjahren. Der überwiegende Teil ist weißer Spargel.

Wie erkennt man erntefrischen Spargel auf den ersten Blick?

Egal ob Sie Ihren Spargel im Supermarkt oder beim Bio-Bauern kaufen: Bei dem wohlschmeckenden Stangengemüse kommt es auf Frische an. Doch wie erkennt man beim Einkaufen, ob die Stangen frisch gestochen sind oder bereits vor längerer Zeit geerntet wurden? Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt die Spargelstangen genau unter die Lupe: Sind die Spargelspitzen kompakt und geschlossen? Dann haben Sie erntefrischen Spargel erwischt. Beginnen die Spitzen aufzufächern, ist das Gemüse bereits älter. Ein Indiz für Frische ist zudem ein Quietschgeräusch, das Spargel beim Aneinanderreiben macht. Bei braunen Stellen, hohlen Stangen oder trockenem Spargel ist vom Kauf abzuraten, denn diese Stangen sind gewiss nicht so frisch wie jene, die fest und glänzend aussehen.

Wieso endet die Spargelzeit am 24. Juni?

Während der Beginn der Spargelzeit je nach Witterungsbedingungen von Jahr zu Jahr variieren kann, steht das Ende der Spargelsaison wie in Stein gemeißelt fest. Nach dem 24. Juni, dem Johannistag, wird kein weiterer Spargel geerntet - und das hat seinen guten Grund. Die Spargelpflanzen und der Boden müssen sich nach der Spargelsaison regenerieren, um für das nächste Jahr genügend Nährstoffe zu sammeln und eine weitere gute Ernte zu gewährleisten. Bekommt die mehrjährige Spargelpflanze nicht genug Ruhe, steigt die Gefahr, dass die Ernte im Folgejahr von einem bitteren Geschmack verhunzt wird. Nur in Ausnahmefällen dauert die Spargelzeit bis nach dem 24.06. - dafür muss der Beginn der Spargelsaison jedoch aufgrund von schlechtem Wetter stark nach hinten verschoben sein.

Spargelgenuss auch nach Saison-Ende - so geht's

"Wer die Spargelsaison für sich verlängern will oder sie sich wieder in Erinnerung rufen will, der kann weißen und grünen Spargel auch einfrieren", hieß es weiter. Dafür sollten die Stangen direkt nach dem Kauf geschält (bei Grünspargel nur das untere Drittel), holzigen Enden abgeschnitten und dann portionsweise roh eingefroren werden. Den Spargel könne man direkt ohne Auftauen für drei bis fünf Minuten dünsten oder anbraten.

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/news.de/dpa/rag

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