Lokales

Polizeimeldung Fürstenfeldbruck, 07.07.2026: Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Peter Kneffel

  • Artikel teilen:

Für die 998. Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, Ramersdorf-Perlach, Pasing, Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Altstadt und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:

998. Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern: Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern

Wie es auch bereits Gegenstand der Medienberichterstattung war, wird seit Oktober 2024 ein Ermittlungsverfahren gegen einen 43-jährigen deutschen Staatsangehörigen geführt, der zuletzt im Einzugsgebiet Wolfratshausen – Bad Tölz seinen Wohnsitz hatte. Gegenstand des Verfahrens ist der Tatvorwurf des sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Der Tatverdächtige war langjährig als Fußballtrainer in verschiedenen Kinder- und Jugendmannschaften in München sowie dem Umland, aber auch überregional sowie bei nationalen und internationalen Kinder- und Jugendfußballcamps tätig. Er stand dabei in regelmäßigem, intensivem Kontakt zu den von ihm betreuten minderjährigen Spielern, auch außerhalb der sportlichen Betätigung. Hierbei war er unter dem Pseudonym „Coach Ben“ bekannt.

Bisher bekannt gewordene Taten standen unter anderem in Zusammenhang mit gemeinsamen Filmabenden oder Übernachtungen. Bei den bisher ermittelten Opfern handelt es sich um männliche Kinder und Jugendliche.

Der Beschuldigte befindet sich seit Dezember 2025 in Untersuchungshaft. Seit der Inhaftierung wurden weitere Geschädigte bekannt. Es wird daher davon ausgegangen, dass der Beschuldigte weitere Taten, die zeitlich auch weit zurückliegen können, begangen haben könnte.

Ehemalige Spieler von „Coach Ben“ werden daher gebeten, sich mit dem zuständigen Kommissariat 17 in Verbindung zu setzen. Das Kommissariat 17 des Polizeipräsidiums München ist spezialisiert auf Delikte der sexualisierten Gewalt zum Nachteil von Kindern.

Zeugenaufruf: Personen, die in den Jahren 2005 bis 2025 unter der Leitung von „Coach Ben“ trainiert haben und möglicherweise Opfer der beschriebenen Straftat wurden oder Angaben zu seiner Person bzw. zu weiteren möglichen Taten machen können, werden gebeten, sich beim zuständigen Kommissariat 17 des Polizeipräsidiums München per Telefon 089/2910-0, per E Mail (pp-mue. muenchen. k17. jms@polizei. bayern. de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Ramersdorf-Perlach: Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung

Am Sonntag, 05.07.2026, gegen 16:45 Uhr, verständigte ein Mitarbeiter eines Schwimmbades den Polizeinotruf 110, nachdem eine männliche Person mehrere Badegäste sexuell belästigt hatte.

Als die Beamten vor Ort eintrafen, konnten sie einen 28-jährigen Tatverdächtigen ohne Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in Fürstenfeldbruck antreffen und festnehmen. Der 28-Jährige hatte nach derzeitigem Ermittlungsstand zuvor eine 47-Jährige mit kroatischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz in München im Außenbecken des Schwimmbades unsittlich oberhalb der Badebekleidung am Gesäß berührt. Kurz darauf soll er ein 7-jähriges Mädchen, das sich zu diesem Zeitpunkt in einem Schwimmreifen befand, im Hüftbereich und an den Schultern auf unsittliche Art und Weise berührt haben. Weiter berührte er im Anschluss ein 2-jähriges Mädchen unsittlich im Nackenbereich.

Die Geschädigten bzw. die Eltern verständigten daraufhin das Badepersonal, das umgehend die Polizei über die Vorfälle verständigte.

Der 28-Jährige wurde zur weiteren Sachbearbeitung auf eine Polizeiinspektion verbracht. Er wurde wegen der Vorfälle angezeigt. Nach der Sachbearbeitung und den polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Das Kommissariat 17 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Pasing: Einbruch in Kiosk

Im Zeitraum von Sonntag, 05.07.2026, 13:00 Uhr, bis Montag, 06.07.2026, 09:00 Uhr, gelangte ein bislang unbekannter Täter in das Innere eines Kiosks in Pasing, in dem er die Haupteingangstür gewaltsam öffnete.

Im Kiosk entwendete er Rauchwaren in Höhe eines fünfstelligen Betrages. Danach entfernte er sich unter Mitnahme der Tatbeute in unbekannte Richtung.

Vor Ort wurden durch die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Planegger Straße, Engelbertstraße und Peter-Putz-Straße (Pasing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Höhenkirchen-Siegertsbrunn: Einbruch in Fahrzeughalle

Am Montag, 06.07.2026, zwischen 01:30 Uhr und 02:00 Uhr, begaben sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter zur rückwärtigen Gebäudeseite einer Fahrzeughalle. Über ein Fenster drangen die Täter gewaltsam in diese ein.

Anschließend wurde die Fahrzeughalle durchsucht und darin befindliche Werkzeuge und Gerätschaften in Höhe eines fünfstelligen Betrages entwendet.

Danach verließen die Täter den Tatort.

Vor Ort wurden durch die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Kirchenweg, Egmatinger Straße und Sigohostraße (Höhenkirchen-Siegertsbrunn) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Altstadt: Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Einbruch

Am Sonntag, 05.07.2026, gegen 19:55 Uhr, beobachtete eine aufmerksame Zeugin in einer Einkaufspassage einen Mann, der versuchte, gewaltsam über die Eingangstür in ein Ladengeschäft einzudringen. Sie verständigte umgehend den Polizeinotruf.

Sofort wurden mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.

Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten Polizeibeamte den Tatverdächtigen wenig später im Nahbereich antreffen und vorläufig festnehmen.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 36-Jährigen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz in München. Vor Ort konnte das Tatwerkzeug aufgefunden und sichergestellt werden.

Der 36-Jährige wurde wegen des versuchten Einbruchs angezeigt. Er wurde einem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt, welcher am darauffolgenden Tag Haftbefehl erließ.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 52.

Altstadt: Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Einbruch

Im Zeitraum von Montag, 01.06.2026, bis Dienstag, 30.06.2026, beteiligte sich das Polizeipräsidium München an der bayernweiten Schwerpunktaktion „Landstraßensicherheit“. Ziel der Kontrollmaßnahmen war es, die Verkehrssicherheit auf Landstraßen nachhaltig zu erhöhen und insbesondere die Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Ablenkung, Missachtung der Gurtpflicht sowie riskante Überholmanöver konsequent zu überwachen und zu ahnden.

Im gesamten Stadtgebiet München sowie im Landkreis München waren rund 250 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im Einsatz.

Während des Kontrollzeitraums wurden knapp 1.300 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte rund 150 weitere Verkehrsverstöße, unter anderem wegen verbotswidriger Handynutzung am Steuer, Verstößen gegen die Gurtanlegepflicht sowie gefährlicher Überholmanöver.

Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen kam es zudem zu weiteren polizeilichen Feststellungen.

So führten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung des Polizeipräsidiums München am Donnerstag, 11.06.2026, gegen 10:00 Uhr, auf der Bundesstraße B 471 bei Oberschleißheim eine Kontrollstelle durch. Dabei wurde ein Kleintransporter der Marke Renault mit zwei Insassen einer Verkehrskontrolle unterzogen.

Im Verlauf der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer, ein 43-jähriger moldawischer Staatsangehöriger, ohne festen Wohnsitz in Deutschland als Asylsuchender im Bundesgebiet registriert und zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Zudem zeigte er sowohl einen rumänischen Personalausweis als auch einen ungarischen Führerschein vor, bei denen es sich nach den bisherigen Ermittlungen um Totalfälschungen handelte.

Weiter ergab sich, dass gegen den 43-Jährigen bereits ein rechtskräftiges Fahrverbot aufgrund einer erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften bestand.

Aufgrund der Urkundenfälschung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde der Tatverdächtige vorläufig festgenommen und einem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt, welcher Haftbefehl erließ.

Die Münchner Polizei wird auch künftig zielgerichtete Schwerpunktkontrollen durchführen. Überhöhte Geschwindigkeit, Ablenkung am Steuer sowie weitere Verkehrsverstöße zählen nach wie vor zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Ziel der Kontrollen ist es, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen und schwere Unfallfolgen zu verhindern.

(Hey! Du interessierst Dich für mehr Nachrichten aus Deiner Region? Dann abonnier unseren regelmäßigen Bayern-Newsletter für die Regionen Franken, Oberbayern und Niederbayern, die Oberpfalz oder Schwaben! Zur Anmeldung)



+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Fürstenfeldbruck, München - Weitere Nachrichten aus der Region

/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.