Polizeifahndung Reutlingen, 13.06.26: Steinewerfer, Körperverletzung, Bedrohung, Polizist angegriffen, Fahrzeugbrand in Vorfall
Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / bilanol
Erstellt von Team Datenjournalismus
13.06.2026 12.20
Steinewerfer
Steine werfende Jugendliche haben am Freitagnachmittag einen Polizeieinsatz ausgelöst und einen Pkw beschädigt. Gegen 16.40 Uhr teilte eine 69 Jahre alte Toyota-Fahrerin mit, dass ihr Fahrzeug auf der Bundesstraße 28 in Fahrtrichtung Tübingen von Steinen getroffen wurde. Den ersten Ermittlungen zufolge haben sich mehrere Jugendliche auf der Brücke Haldenäckerweg befunden und Steine auf die, unterhalb querenden Fahrzeuge geworfen. Zwei dieser Wurfgegenstände haben den Pkw der 69-Jährigen am Dach getroffen, wodurch ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro entstanden ist. Sie selbst blieb unverletzt. Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach den Jugendlichen mit mehreren Streifen, die sich nach dem Treffer in Richtung Betzingen entfernten verlief negativ. Das Polizeirevier Reutlingen hat die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.
Reutlingen (RT): Bedrohung mit Waffe
Aufgrund einer möglichen Bedrohung mit einer Schusswaffe sind in der Nacht zum Samstag zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei in den Bereich des Reutlinger Marktplatzes ausgerückt. Gegen 1.50 Uhr meldeten Zeugen, dass zwei männliche Personen, auf eine am Boden liegende Person einschlagen würden. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kam es zwischen einem 25-Jährigen und einem 16-Jährigen zum verbalen Streit. In der Folge wurde der Ältere von seinem jüngeren Kontrahenten mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen, während der 14-Jährige Begleiter des Täters den Geschädigten mit einer Pistole bedrohte. Der Angegriffene setzte sich erfolgreich zur Wehr, woraufhin die beiden Täter flüchteten. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten die Jugendlichen in der Nähe des Tatortes angetroffen und in der Folge ihren Eltern übergeben werden. Bei der geschilderten Pistole handelte es sich um eine Schreckschusswaffe. Sie konnte im Zuge der stattgefundenen Kontrolle beim 16-Jährigen aufgefunden werden.
Reutlingen (RT): Vor Kontrolle geflüchtet und Polizeibeamten verletzt
Wegen eines versuchten Diebstahls und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte hat das Polizeirevier Reutlingen die Ermittlungen gegen einen 15-jährigen Jugendlichen aufgenommen. Um 23 Uhr konnte eine Zeugin beobachten, wie sich in der Reichenecker Straße drei Täter mit einer Flex an einem Fahrrad zu schaffen machten. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung gingen alle Drei zu Fuß flüchtig. Nach kurzer Verfolgung konnte der 15-Jährige durch die Polizeibeamten gestellt werden, woraufhin dieser unvermittelt Tierabwehrspray gegen einen 25-jährigen Polizeibeamten einsetzte und ihn im Gesicht traf. Unter starker Gegenwehr konnte der alkoholisierte Jugendliche zu Boden gebracht und fixiert werden. Durch das eingesetzte Tierabwehrspray musste der 25-jährige Beamte nachfolgend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Der Jugendliche blieb unverletzt und konnte an seine verständigten Eltern übergeben werden. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den beiden Mittätern mit mehreren Streifen, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, verlief negativ. Das Diebesgut und die Flex wurden an der Tatörtlichkeit sichergestellt.
Kirchheim unter Teck (ES): Größerer Polizeieinsatz
Ein randalierender 44-Jähriger hat am Freitagmittag einen Polizeieinsatz in einem Einfamilienhaus im Ortsteil Ötlingen ausgelöst. Gegen 12.40 Uhr wurde die Polizei alarmiert, dass ein Schuss in der Wohnung gefallen und es zu Streitigkeiten gekommen war. Bei einer anschließenden Überprüfung offenbarte sich der Mann den Einsatzkräften gegenüber freiwillig und konnte widerstandslos in Gewahrsam genommen werden. Der Jäger und Sportschütze, hatte im Streit mit seiner 46-jährigen Ex-Partnerin einen gezielten Schuss mit einer Pistole auf Einrichtungsgegenstände abgegeben und anschließend selbstständig den Notruf gewählt. Die 46-Jährige wurde durch die Lautstärke des Schusses leicht verletzt, benötigte aber keine ärztliche Versorgung. Die verständigte Waffenbehörde beschlagnahmte mehrere erlaubnispflichtige Waffen aus dem Haushalt. Ob hierfür die erforderlichen Erlaubnisse vorhanden sind, ist nun unter anderem Gegenstand der Ermittlungen. Der Mann wurde zunächst zur Polizeidienststelle verbracht und sieht nun entsprechenden Strafanzeigen entgegen.
Filderstadt (ES): Gefährlich überholt (Zeugenaufruf)
Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen gegen den Fahrer eines grauen BMW M2 aufgenommen, der am späten Freitagnachmittag auf der Landesstraße 1209, zwischen Waldenbuch und Plattenhardt, gefährlich überholt und hierdurch andere gefährdet haben soll. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand war ein 61-jähriger Fahrer einer Mercedes-Benz EQV mit seiner gleichaltrigen Beifahrerin gegen 17.45 Uhr, auf der L1209 in Richtung Plattenhardt unterwegs. Im Bereich zwischen den Einmündungen Hauweg und Alteweg, wurde er in einer langgezogenen Linkskurve von dem BMW überholt. Während des Überholvorgangs überquerte ein Fußgänger die Straße, und ein weiteres Fahrzeug näherte sich entgegen. Der 61-Jährige musste daher eine Gefahrenbremsung einleiten, um einen Unfall zu verhindern und dem BMW das Wiedereinscheren in die eigene Fahrspur zu ermöglichen. Zeugen und mögliche Geschädigte, insbesondere der Fußgänger sowie der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs, bei dem es sich um einen grauen Mercedes-Benz handeln soll, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Filderstadt unter der Telefonnummer 0711/7091-3 zu melden.
Mössingen (TÜ): Fahrzeugbrand
Zu einem Fahrzeugbrand sind die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei in der Nacht auf Samstag in den Belsener Weg ausgerückt. Gegen 3.15 Uhr geriet ein Pkw der Marke Mercedes-Benz C-Klasse, aufgrund unbekannter Ursache in Brand. Passanten wurden auf das Feuer aufmerksam und wählten den Notruf. Die Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften vor Ort kam, konnte den Brand rasch löschen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro. Es wurde niemand verletzt. Das Polizeirevier Tübingen hat die Ermittlungen zum Brandgeschehen übernommen.
Albstadt (ZAK): Folgenschwerer Verkehrsunfall
Eine schwer Verletzte und mehrere beschädigte Pkw sind die Folgen eines Verkehrsunfalles, der sich am Freitagnachmittag im Ortsteil Ebingen ereignet hat. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen befuhr die 84-jährige Lenkerin einer Mercedes A-Klasse gegen 15.20 Uhr zunächst die Ulrichstraße in Richtung Hohkreuzstraße und stieß hierbei gegen ein Verkehrszeichen. Anschließend setzte sie ihre Fahrt entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung über die Karl-Peter-Straße fort und überquerte die Raidenstraße. In der Mehlbaumstraße kollidierte die Pkw-Lenkerin schließlich mit einem parkenden Hyundai. Dieser wurde gegen einen geparkten VW Polo geschoben, welcher letztlich durch den Aufprall gegen einen Ford Transit stieß. Die A-Klasse wurde durch die Kollision ausgehebelt und kam auf der Fahrzeugseite zum Liegen, weshalb die 84-Jährige aus ihrem Fahrzeug befreit werden musste. Sie zog sich schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Ihr nicht mehr fahrbereites Fahrzeug wurde von einem Abschleppdienst geborgen. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Einschätzungen auf 29.500 Euro.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Reutlingen vom 13.06.2026 gegen 11:40 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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