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Polizeimeldung Fürstenfeldbruck, 11.06.2026: Fahrradfahrer fährt gegen Fußgängerin - diese wird schwer verletzt

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Angelika Warmuth

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Für Schwabing, Moosach, Aschheim, Laim und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:

Schwabing: Fahrradfahrer fährt gegen Fußgängerin - diese wird schwer verletzt

Am Mittwoch, 10.06.2026, gegen 17:05 Uhr, fuhr ein männliches Kind mit einem Fahrrad auf dem Radweg der Infanteriestraße stadteinwärts. Auf dem angrenzenden Gehweg ging zur selben Zeit eine 83-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München als Fußgängerin.

Nach den ersten Erkenntnissen geriet der Fahrradfahrer aufgrund eines Fahrfehlers nach rechts von dem Radweg ab und stieß mit dem Vorderrad des Fahrrades von hinten gegen die Fußgängerin. Diese stürzte dadurch und schlug mit dem Gesicht auf den Boden auf. Der Fahrradfahrer blieb dabei unverletzt.

Die 83-Jährige wurde hierbei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Das Kind gab vor Ort seine Personalien an eine Zeugin des Unfalls an. Diese schickte das Kind noch vor Eintreffen der Polizei nach Hause, da der Junge auf sie emotional stark betroffen wirkte.

Die Münchner Polizei hat vor Ort die weiteren Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Dabei fehlen aber noch ein paar Angaben zur Person des jungen Fahrradfahrers.

Zeugenaufruf: Die Eltern des jungen Fahrradfahrers (ca. zehn Jahre alt) werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Moosach: Zusammenstoß zwischen Kind und Kleintransporter - Kind wird schwer verletzt

Am Mittwoch, 10.06.2026, gegen 11:25 Uhr, fuhr ein 26-Jähriger mit kosovarischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck mit einem Mercedes Kleintransporter auf der Allacher Straße stadtauswärts.

Zur selben Zeit befand sich am dortigen Fahrbahnrand ein 12-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München. Das Kind wollte mit einem Tretroller die Fahrbahn der Allacher Straße auf Höhe Waldhornstraße an einer Ampelanlage überqueren. Diese zeigte nach den ersten Erkenntnissen für das Kind rotes Licht.

Auf der Fahrbahn kam es zum Zusammenstoß des Kleintransporters mit dem Kind. Bei dem Unfall wurde der 12-Jährige schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Münchner Verkehrspolizei hat den Unfall vor Ort aufgenommen. Während der Unfallaufnahme waren Teile der Allacher Straße gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Aschheim: Zusammenstoß von Pkw und Kraftrad - Kradfahrer wird schwer verletzt

Am Mittwoch, 10.06.2026, gegen 12:05 Uhr, wollte ein 43-Jähriger mit polnischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis München mit einem Toyota Pkw aus einer Grundstückseinfahrt in die Karl-Hammerschmidt-Straße einbiegen.

Zur selben Zeit fuhr ein 54-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem dreirädrigen Piaggio Kraftrad auf der Karl-Hammerschmidt-Straße in Richtung Riem.

Nach den ersten Erkenntnissen missachtete der 43-Jährige die Vorfahrt des Kradfahrers und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, bei dem das Kraftrad frontal gegen die Seite des Pkw stieß.

Der 54-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und er musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von ca. zehntausend Euro.

Die Münchner Verkehrspolizei hat den Unfall vor Ort aufgenommen und der Pkw-Fahrer wurde wegen einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Schwabing: Versuchter Einbruch in eine Wohnung

Am Mittwoch, 10.06.2026, gegen 18:55 Uhr, hörte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses Bohrgeräusche aus dem Treppenhaus. Da ihm die Geräusche verdächtig vorkamen, begab er sich zur Überprüfung ins Treppenhaus. Dabei entdeckte er im vierten Obergeschoss zwei ihm unbekannte Personen, die dort an einer Wohnungstür mit Bohrwerkzeug arbeiteten. Der Zeuge sprach die beiden Personen an, woraufhin diese sich sofort aus dem Haus entfernten.

Der Zeuge alarmierte daraufhin sofort den Polizeinotruf 110. Es wurden umgehend mehrere Streifen der Münchner Polizei zum Wohnhaus geschickt und es wurden Fahndungsmaßnahmen aufgenommen, an denen über zehn Streifen beteiligt waren. Diese Fahndungsmaßnahmen erbrachten bislang keine Hinweise auf die Täter.

An der angegangenen Tür wurden von der Münchner Kriminalpolizei Spurensicherungsarbeiten durchgeführt.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 53.

Die Täter wurden wie folgt beschrieben:

Täter 1:

Männlich, 30-35 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank; schwarzes Baseballcap; dunkle Oberbekleidung; hatte einen schwarzen Rucksack bei sich

Täter 2:

Männlich, 30-35 Jahre alt, ca. 170 cm groß, deutlich sichtbarer Bauch; schwarzes Baseballcap, schwarze Maske; hatte einen schwarz-grauen Rucksack dabei

Beide Personen führten möglicherweise Werkzeug (Bohrwerkzeug) mit sich und sprachen nach Einschätzung des Zeugen in einer osteuropäischen Sprache.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Schleißheimer Straße, Ackermannstraße und Lerchenauer Straße (Schwabing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Laim: Staatsschutzrelevantes Delikt

Im Zeitraum von Mittwoch, 27.05.2026, bis Donnerstag, 04.06.2026, 19:00 Uhr, besprühte ein bislang unbekannter Täter zwei Türen zu Kellerabteilen eines Mehrfamilienhauses in Laim. Dabei wurde mit weißer Farbe jeweils ein sogenannter Davidstern angebracht.

Ein Hausbewohner, dem eines der Kellerabteile gehört, bemerkte die Schmierereien und informierte den Polizeinotruf 110.

Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Das Kriminalfachdezernat 4 der Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Straubinger Straße, Lautensackstraße und Ludwig-Richter-Straße (Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Schwabing: Organisierter Callcenterbetrug - sog. Schockanruf

Am Mittwoch, 10.06.2026, gegen 11.00 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Österreicherin mit Wohnsitz in München einen Anruf von einer unbekannten weiblichen Person. Die Anruferin gab vor, dass die Tochter der Seniorin an Darmkrebs erkrankt sei und schnellstmöglich eine kostenintensive Chemotherapie benötigen würde.

Kurze Zeit später erschien eine unbekannte Abholerin an der Wohnanschrift der Seniorin. Dieser übergab die Seniorin Schmuck im Wert eines fünfstelligen Eurobetrages.

Als die Seniorin den Betrug bemerkte, verständigte sie über Vertrauenspersonen den Polizeinotruf 110.

Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Abholerin kann wie folgt beschrieben werden:

Weiblich, ca. 50 Jahre alt, mittelgroß und kräftige Statur

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Bonner Platz und Karl-Theodor-Straße (Schwabing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis der Münchner Polizei: Die Vorgehensweise der Täterinnen und Täter ist immer ähnlich. Sie geben sich am Telefon als Polizeibeamte, Amtsträger (z. B. Staatsanwalt) oder wie zuletzt auch als Ärzte aus und versuchen ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, die vorhandenen Vermögenswerte zu übergeben. Die Strategien der Täter an Vermögenswerte zu gelangen, sind mindestens genauso vielfältig wie deren erfundene Geschichten. Ein gesundes Misstrauen ist deshalb die beste Prävention.

Ob falsche Ärzte, falsche Polizeibeamte, falsche Staatsanwälte…

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, legen Sie einfach auf!

  • Grundsätzlich verlangen Krankenhäuser oder Polizei/Staatsanwaltschaften/Gerichte niemals Barzahlungen oder schicken Boten zur Geldabholung.

  • Geben Sie keine vertraulichen Informationen heraus und versuchen Sie die angeblich erkrankte Person direkt zu kontaktieren.

  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände!

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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