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Polizeimeldung München, 01.04.2026: Größere Menschenansammlungen – Maxvorstadt / Schwabing

Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / Sven Hoppe

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Für hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:

Größere Menschenansammlungen – Maxvorstadt / Schwabing

Am Dienstag, 31.03.2026, siegten sowohl die bosnisch-herzegowinische, als auch die türkische Herren Fußballmannschaft in ihren jeweiligen WM-Qualifikationsspielen. Dadurch dürfen die benannten Mannschaften an der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen.

Im Nachgang an die Fußballspiele kam es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf der Leopold- und Ludwigstraße. Hier fuhren Pkw hupend mit türkischen und bosnisch-herzegowinischen Flaggen auf und ab. Zusätzlich bildete sich ein Fanmarsch von ca. 350 türkischen Fans die über die Leopoldstraße zum Siegestor gingen.

An der Leopoldstraße / Trautenwolfstraße versammelten sich in der Spitze 300 Anhänger der bosnisch-herzegowinischen Mannschaft und starteten ebenfalls einen Fanmarsch zum Siegestor. Von beiden Gruppierungen wurde vereinzelt Pyrotechnik gezündet.

Die Polizei war mit einem großen Kräfteaufgebot vor Ort. Aufgrund der Lärmbelästigungen wurde zunächst die Ludwigstraße und anschließend zusätzlich die Leopoldstraße für den Verkehr zeitweise gesperrt.

Gegen 02:00 Uhr wurde der Polizeieinsatz beendet.

Während des Polizeieinsatzes wurden über 50 Verkehrsverstöße u. a. wegen Aufheulen lassen des Motors, Verstoß gegen die Gurtpflicht und weiteren Delikten geahndet.

Einbruch in ein Einfamilienhaus – Neubiberg

Im Zeitraum von Samstag, 28.03.2026, 12:00 Uhr, bis Dienstag, 31.03.2026, 15:15 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam über ein Fenster Zugang zu einem Einfamilienhaus.

Im Inneren wurden sämtliche Räumlichkeiten nach Wertgegenständen durchsucht. Der oder die Täter entwendeten Schmuckgegenstände im Wert eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrages und flüchteten unerkannt vom Tatort.

Am angegangenen Fenster entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Hundert Euro.

Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:

Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Hauptstraße, Odenstockacher Straße, Putzbrunner Straße und Cramer-Klett-Straße (Neubiberg) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Die Münchner Kriminalpolizei bittet die Anwohner, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach organisiertem Callcenterbetrug - sog. Schockanruf – Berg am Laim

Am Dienstag, 31.03.2026, um 19:20 Uhr, wurde ein über 80-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München von einem bislang unbekannten Täter angerufen. Dieser gab vor, ein Amtsträger zu sein und behauptete, dass der Sohn des über 80-Jährigen einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte. Der Täter forderte den Senior auf zur Entlassung seines Sohnes eine Kaution zu hinterlegen.

Der über 80-Jährige erkannte sofort, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte und verständigte parallel telefonisch den Polizeinotruf 110.

Nachdem der Täter mit dem Senior die Höhe der Kaution, ein niedriger fünfstelliger Eurobetrag sowie den Übergabeort an der Haustür vereinbart hatte, erschien ein 38-Jähriger mit serbischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland, der festgenommen werden konnte. Beim Versuch, zu flüchten, wurde er durch die Polizeibeamten am Boden fixiert. Dabei erlitt er leichte Verletzungen.

Er wurde anschließend vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach kurzer Behandlung wurde er der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Zur Klärung der Haftfrage wird er heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Durch die Polizei wurde zudem das benutzte Hotelzimmer des Tatverdächtigen durchsucht. Hierbei konnten keine tatrelevanten Gegenstände aufgefunden werden.

Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach tätlichem Angriff auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen und exhibitionistischer Handlung – Maxvorstadt

Am Dienstag, 31.03.2026, gegen 12:30 Uhr, wollten drei Mitarbeiter des kommunalen Außendienstes einen 37-jährigen Slowaken mit Wohnsitz in München in der Dachauer Straße in der Nähe des Hauptbahnhofs einer Personenkontrolle unterziehen.

Im Verlauf dieser Kontrolle beleidigte der Mann die Mitarbeiter und versuchte, sie anzuspucken. Anschließend zog er seine Hose samt Unterhose herunter und vollzog sexuelle Handlungen an sich selbst. Daraufhin wurde der 37-Jährige fixiert und festgehalten, während parallel der Polizeinotruf 110 verständigt wurde. Bis zum Eintreffen der Polizeikräfte versuchte der 37-Jährige, sich loszureißen und traktierte die Geschädigten mit Schlägen und Tritten. Verletzt wurde hierbei niemand.

Der Tatverdächtige konnte durch die eingesetzten Streifen vor Ort vorläufig festgenommen werden. Er wurde wegen des Tätlichen Angriffs auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, versuchter Körperverletzung, Exhibitionistischen Handlungen und Beleidigung angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Das Kommissariat 24 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Ermittlungsverfahren wegen unterlassener Hilfeleistung nach Tötungsdelikt - Moosach

siehe Pressemeldung vom 20.03.2026, Ziffer 416

Wie bereits berichtet wurde am Donnerstag, 19.03.2026, gegen 19.30 Uhr, eine 31-jährige Deutsche in einer Wohnung in Moosach tot aufgefunden. Im Rahmen dieses Einsatzes ergaben sich Hinweise, dass die Frau Opfer eines Gewaltdeliktes geworden war. Als Tatverdächtiger wurde ein 32-jähriger türkischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in München ermittelt und festgenommen. Der Ermittlungsrichter hat gegen ihn am Freitag, den 20.03.2026, einen Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Die weiteren Ermittlungen hierzu wurden vom Kommissariat 11 übernommen.

Im Rahmen der Ermittlungen ergab sich ein Hinweis darauf, dass von dem Handy des Opfers am Tattag, gegen 03:00 Uhr, bei dem Notruf der Polizei angerufen worden war. Da Zweifel daran entstanden, dass der den Anruf entgegennehmende Polizeibeamte im Anschluss an das Telefonat alle erforderlichen Maßnahmen in die Wege geleitet hat, setzte das Polizeipräsidium München das zuständige Bayerische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft München I hierüber in Kenntnis. Das Verhalten des Polizeibeamten und der Inhalt des mutmaßlichen Notrufs werden nun vom Bayerischen Landeskriminalamt, Sachgebiet 131, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München I überprüft. Der betroffene Polizeibeamte wird bis auf Weiteres nicht mehr in der Notruf- und Anzeigenaufnahme eingesetzt.

Weitere Auskünfte sind derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht möglich.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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