Polizeieinsatz Berlin-Neukölln, 14.07.2026: Letzter Tatverdächtiger nach Schüssen auf ein Wohnhaus festgenommen
Die Polizei Berlin informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod
Erstellt von Team Datenjournalismus
14.07.2026 16.50
Einsatz- und Spezialkräfte des Landeskriminalamtes der Polizei Berlin haben gestern Morgen den letzten noch gesuchten Tatverdächtigen zu Schussabgaben auf ein Wohnhaus in der Ritterstraße am 13. Februar dieses Jahres festgenommen. Nach intensiven Fahndungsmaßnahmen konnten Fahnder des LKA den 23-Jährigen in einem Hotel in Neukölln lokalisieren. Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes nahmen ihn fest und brachten ihn in Polizeigewahrsam. Bei seiner Festnahme führte der 23-Jährige ein Messer und ein Reizstoffsprühgerät mit sich. Er wurde noch am selben Tag dem Bereitschaftsgericht zur Verkündung des von der Staatsanwaltschaft beantragten und bereits gegen den Tatverdächtigen erlassenen Haftbefehls vorgeführt. Der Haftbefehl wurde in Vollzug gesetzt.
Der mutmaßliche Auftraggeber der Schüsse, ein 34-Jähriger, wurde bereits am 10. Juli 2026 aufgrund eines zuvor bereits von der Ermittlungsgruppe Telum erwirkten Haftbefehls festgenommen und in einen Polizeigewahrsam verbracht, wo er die Mitarbeitenden des Gewahrsams mit dem Tode bedrohte. Im weiteren Verlauf wurde er dem Amtsgericht Tiergarten zur Verkündung des Haftbefehls vorgeführt. Der Haftbefehl wurde dort in Vollzug gesetzt.
Zwei Tatverdächtige im Alter von 24 und 25 Jahren befinden sich bereits in anderer Sache in Untersuchungshaft. Sie betreffend wurden sogenannte Über-Haftbefehle beantragt. Gegen zwei weitere Tatverdächtige im Alter von 24 und 33 Jahren wird in diesem Zusammenhang ebenfalls ermittelt.
Mit dieser letzten Festnahme sind alle Tatverdächtigen bekannt und zweifelsfrei identifiziert. Die Ermittlungen der BAO Ferrum und der Ermittlungsgruppe Telum bei der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.
Zweitmeldung vom 25. Februar 2026: Schüsse auf ein Wohnhaus – Zeuginnen und Zeugen gesucht Am Freitag, den 13. Februar 2026, gegen 1:45 Uhr, wurden in der Ritterstraße in Kreuzberg mehrere Schüsse auf ein Wohnhaus abgegeben. Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Berlin ermitteln wegen versuchten Mordes und bitten Zeuginnen und Zeugen um Mithilfe.
Erstmeldung vom 13. Februar 2026: Schussabgaben auf Wohnung Unbekannte gaben in der vergangenen Nacht in Kreuzberg mehrere Schüsse ab. Nach derzeitigen Erkenntnissen hörte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Ritterstraße gegen 2 Uhr mehrere Schüsse und alarmierte die Polizei. Die eingetroffenen Einsatzkräfte stellten daraufhin mehrere Einschusslöcher in den Fenstern einer Wohnung des Hauses fest. Es wurde niemand verletzt. Die weiteren, derzeit andauernden Ermittlungen übernimmt die BAO Ferrum des Landeskriminalamts.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Berlin. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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