Polizeimeldung München, 30.01.2026: Pkw entzieht sich Polizeikontrolle
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Löb
Erstellt von Team Datenjournalismus
30.01.2026 14.52
Für Milbertshofen, Schwanthalerhöhe, Laim, Daglfing, Altstadt, Neuhausen und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:
Milbertshofen: Pkw entzieht sich Polizeikontrolle
Am Freitag, 30.01.2026, gegen 02:35 Uhr, bemerkten zwei Polizeibeamte im Rahmen ihrer Streifenfahrt auf dem Frankfurter Ring einen PKW Opel, welcher in Richtung Föhringer Ring fuhr. Die Beamten wollten das Fahrzeug daraufhin einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen.
Als die Polizisten den Opel-Fahrer mittels Anhalte-Signale kontrollieren wollten, beschleunigte der Opel-Fahrer sein Fahrzeug, um sich der Verkehrskontrolle zu entziehen. Die Polizeibeamten nahmen die Nachfahrt unter Einsatz vom Blaulicht, Martinshorn und des Außenlautsprechers auf.
Als der Opel-Fahrer anschließend in die Schmalkaldener Straße abbiegen wollte, prallte er mit seinem Pkw gegen einen dort befindlichen Baum sowie ein Verkehrsschild. Ein Fahrzeuginsasse entfernte sich daraufhin aus dem Pkw und konnte zunächst vor Ort nicht mehr angetroffen werden.
Auf der Beifahrerseite konnte ein 39-jähriger ukrainischer Staatsbürger mit Wohnsitz in München, der alkoholisiert war, angetroffen werden. Er wurde vor Ort festgenommen und nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Streifen der Polizei konnte der Geflüchtete in einem Parkhaus angetroffen und festgenommen werden. Es handelte sich dabei um einen 38-jährigen griechischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in München.
Bei der Durchsuchung konnten beim 38-Jährigen Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.
Durch den Verkehrsunfall wurde der 38-Jährige verletzt. Er wurde zur weiteren Abklärung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und verblieb dort stationär.
Sowohl an dem Pkw, als auch am Baum und am Verkehrsschild entstand jeweils ein Sachschaden.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Feststellung der Fahrereigenschaft übernommen. Ermittelt wird wegen Straftaten wie Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotenem Kraftfahrzeugrennen, unerlaubtem Entfernen vom Unfallort sowie dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Schwanthalerhöhe: Körperverletzungsdelikt
Am Freitag, 30.01.2026, gegen 01:00 Uhr, kam es in einer Arbeiterunterkunft aus bislang ungeklärten Gründen zu einem Streit zwischen einem 39-jährigen mazedonischen Staatsbürger und einem 41-jährigen kosovarisch-serbischen Staatsbürger, beide ohne festen Wohnsitz in Deutschland.
Der Streit gipfelte in einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden. Im weiteren Verlauf griff der 39-Jährige den 41-Jährigen mit einem Messer an, wodurch dieser Schnittverletzungen an der Hand erlitt.
Ein unbeteiligter Zeuge verständigte daraufhin den Notruf 110 der Polizei, woraufhin mehrere Streifenwägen zur Einsatzörtlichkeit geschickt wurden. Vor Ort konnten die Beamten die beiden Beteiligten antreffen.
Der 39-Jährige erlitt durch den Vorfall leichte Verletzungen. Er verzichtete auf eine ärztliche Untersuchung und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums Münchens überstellt. Die Klärung der Haftfrage durch einen Ermittlungsrichter steht noch aus. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Der 41-Jährige wurde durch den Vorfall verletzt und vom Rettungsdienst ambulant in ein Krankenhaus gebracht. Er wurde wegen Körperverletzung angezeigt.
Das Kommissariat 24 hat die weiteren Ermittlungen in dieser Sache übernommen.
Laim: Festnahme eines Tatverdächtigen nach Sexualdelikt
Am Freitag, 02.01.2026, gegen 19:25 Uhr, griff ein unbekannter Mann einer 18-Jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München mit der flachen Hand zwischen die Beine.
Zwischen Montag, 05.01.2026, 20:00 Uhr, und Mittwoch, 14.01.2026, 06:00 Uhr, kam es zu weiteren Vorfällen mit einer anderen Geschädigten. Hier lauerte der gleiche unbekannte Täter (stellte sich im Rahmen der Ermittlungen heraus) einer 27-jährigen Kroatin mit Wohnsitz in München mehrfach auf und begrabschte sie unsittlich. Er versteckte sich unter anderem zwischen zwei Pkw, wartete dort auf sie und griff ihr von hinten zwischen die Beine. Als die 27-Jährige sich wehren wollte, ergriff der Täter die Flucht.
Im Rahmen intensiver polizeilicher Maßnahmen des Kommissariat 15 in Zusammenarbeit mit der zuständigen Polizeiinspektion in Laim konnte der Tatverdächtige schließlich am Mittwoch, 14.01.2026, gegen 18.30 Uhr, in Laim widerstandslos festgenommen werden. Bei ihm handelte es sich um einen 19-jährigen Spanier mit Wohnsitz in München. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Daglfing: Einbruch in Lagerhalle
Im Zeitraum von Freitag, 23.01.2026, 14:00 Uhr, bis Donnerstag, 29.01.2026, 12:00 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einem eingezäunten Firmengelände.
Nach dem gewaltsamen Eindringen auf das Firmengelände gelangten die Täter in die dortige Lagerhalle. Hieraus entwendeten sie eine große Menge Kupfer im Wert von einem mittleren fünfstelligen Betrag. Anschließend konnten die Täter unerkannt flüchten.
Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen in dieser Sache übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Grasbrunner Straße, Wamslerstraße, Schatzbogen (Daglfing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Daglfing: Einbruch in Lagerhalle
Am Donnerstag, 29.01.2026, wurden durch das ermittelnde Kommissariat 17 in den Abendstunden unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München I und des bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg eingerichteten Zentrums zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch im Internet (ZKI) umfangreiche Durchsuchungen durchgeführt. Im Kampf gegen Kinder- und Jugendpornografie durchsuchten ca. 40 Einsatzkräfte der Polizei auf richterliche Anordnung hin 25 Wohnungen im Stadtgebiet und im Landkreis München.
Bei den insgesamt 25 männlichen Tatverdächtigen im Alter zwischen 16 und 72 Jahren, besteht der dringende Tatverdacht, Kinderpornografie nicht nur besessen, sondern teilweise auch verbreitet zu haben. Zusammenhänge und für die jeweiligen Tathandlungen relevante Verbindungen zwischen den einzelnen Tatverdächtigen sind nach dem momentanen Ermittlungsstand nicht gegeben.
Die Straftaten waren überwiegend über das Bundeskriminalamt (BKA) gemeldet worden.
Die eingesetzten Polizeibeamten stellten bei der Durchsuchungsaktion zahlreiche Mobiltelefone, Computersysteme, Note-Books und elektronische Speichermedien sicher.
Insgesamt wurden dreizehn Personen erkennungsdienstlich behandelt, vier Personen wurden vorgeladen.
Alle 25 Tatverdächtigen wurden nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Die digitalforensische Auswertung nach inkriminierten Dateien dauert entsprechend an und macht deutlich, dass die Dynamik in dem Deliktfeld der Kinderpornografie hoch bleibt.
Die fortlaufenden Ermittlungen führt das Kommissariat 17 der Münchner Kriminalpolizei.
Altstadt: Festnahme eines Tatverdächtigen nach Sexualdelikt
Am Donnerstag, 29.01.2026, gegen 11.30 Uhr, befand sich eine 24-jährige US-Amerikanerin am Bahnsteig der U5 „Theresienwiese“. Während die 24-Jährige am Bahnsteig wartete, trat ein zunächst unbekannter Täter von hinten an sie heran und griff mit beiden Händen an Gesäß und Brust der Frau. Im Anschluss flüchtete der Täter zunächst unerkannt in unbekannte Richtung.
Nach Sicherung und Auswertung vorhandener Videoaufzeichnungen durch einen Polizeibeamten der Einsatzzentrale wurde unmittelbar eine Sofortfahndung nach dem Täter eingeleitet. Diese blieb jedoch zunächst ohne Erfolg.
Noch am gleichen Tag, gegen 19:15 Uhr konnte der Polizeibeamte, welcher am Vormittag die Videosicherung durchführte und sich bereits in Freizeit befand, den Gesuchten in der Weinstraße wiedererkennen und Kollegen verständigen. Noch vor Ort wurde der Tatverdächtige, ein 24-jähriger Eritreer ohne festen Wohnsitz, festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München eingeliefert. Über die Fortdauer der Freiheitsentziehung entscheidet am heutigen Tag der Ermittlungsrichter.
Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 15 übernommen.
Neuhausen: Größerer Polizeieinsatz nach Randale und Brandgeruch in Wohnung
Am Mittwoch, 28.01.2026, gegen 13.00 Uhr, wurde die Einsatzzentrale der Polizei München über eine randalierende Person in der Wohnung eines Mehrparteienhauses in Neuhausen informiert.
Eingesetzte Polizeistreifen konnten vor Ort laute Geräusche aus der betreffenden Wohnung sowie leichten Brandgeruch wahrnehmen. Aufgrund vorangegangener polizeilicher Einsätze bei dem 36-jährigen Bewohner mit kroatischer Staatsbürgerschaft, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Mann mit einem Messer bewaffnet hat und sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindet.
Zur Gefahrenabwehr sowie zur medizinischen Versorgung des 36-Jährigen wurde gewaltsam in die Wohnung eingedrungen. Der Mann konnte unbewaffnet in Gewahrsam genommen und wurde anschließend in eine Fachklinik eingeliefert.
Weder der 36-Jährige noch die eingesetzten Polizeibeamten wurden bei dem Einsatz verletzt. Woher der Brandgeruch stammte, konnte letztendlich nicht verifiziert werden.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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