Polizei-News Grimmen, 02.01.26: Zeugenaufruf - Regionalzug beschossen
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild / Soeren Stache
Erstellt von Team Datenjournalismus
02.01.2026 12.01
Am Silvesterabend (31.12.2025) wurde ein Regionalzug in Grimmen, vermutlich mit Feuerwerkskörpern, beschossen. An drei Waggons kam es zu erheblichen Beschädigungen. Reisende wurden nicht verletzt. Zu Zugverspätungen ist es nicht gekommen.
Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn teilte der Bundespolizei mit, dass ein Reisezug gegen 19:30 Uhr während der Fahrt von Neustrelitz nach Stralsund mit Gegenständen beschossen worden ist.
Ein Fahrgast konnte gegenüber Bundespolizisten den Angriff auf den Reisezug bestätigen. Infolge dessen wurden drei Scheiben der Regionalbahn zerstört. An zwei der betroffenen Scheiben ist neben der Splitterung auch noch eine Art Einschussloch zu sehen. Zum Glück gelangten keine Gegenstände oder Splitter ins Waggoninnere, sodass Personen unverletzt blieben.
Ersten Erkenntnissen zufolge hat der Angriff auf den Zug zwischen der Kleingartenanlage "Am Schwimmbad" und der Kirschallee in Grimmen stattgefunden. Die Bundespolizei hat ihre Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.
In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizei insbesondere den jungen Mann aus dem Regionalzug, sich bei der Bundespolizeiinspektion Stralsund unter der Telefonnummer 03831-28432-0 oder per E-Mail (bpoli.stralsund@polizei.bund.de) zu melden.
Auch andere Personen, die Angaben zum Vorfall oder möglichen Verursachern machen können, werden gebeten sich mit der Bundespolizei oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Stralsund vom 02.01.2026 gegen 11:20 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de