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Polizei-News Duisburg / NRW, 01.01.26: Silvester 2025/2026: Einsatzreiche Nacht für Polizei und Rettungskräfte, Konzept erfolgreich umgesetzt

Die Polizei infomiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Dominik Totaro

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Die Polizei Nordrhein-Westfalen hat in der Silvesternacht 2025/2026 mit rund 7.500 Einsatzkräften, darunter auch Kräfte der Bereitschaftspolizei, für Sicherheit und Ordnung gesorgt. Insgesamt kam es zu 4.079 Polizeieinsätzen. Das sind rund acht Prozent weniger als im Vorjahr. Durch die starke polizeiliche Präsenz wurden Auseinandersetzungen weitestgehend schon frühzeitig unterbunden.

Innenminister Herbert Reul: "Die Polizei war gut vorbereitet und konnte viele Chaoten bereits frühzeitig aus dem Verkehr ziehen und ihnen Grenzen aufzeigen. Dennoch bleibt es erschütternd, dass auch in dieser Nacht wieder einmal zahlreiche Polizisten und Rettungskräfte angegriffen wurden. Genauso wenig habe ich Verständnis dafür, dass Gegenstände im öffentlichen Raum angezündet wurden oder es auf andere Weise zu mutwilligen Sachbeschädigungen gekommen ist. Diese Taten trüben meine Neujahrsfreude. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Dienst. Leider zeigt sich immer wieder, dass selbst die beste Vorbereitung nicht verhindern kann, dass Straftaten begangen werden. Trotzdem ging das Einsatzkonzept der Polizei auf. Unsere Kräfte konnten in jeder Lage zügig reagieren und Kräfte schnell aufstocken, wenn es nötig war."

Zum Tod zweier junger Männer aufgrund selbstgebauter Pyrotechnik sagt Innenminister Herbert Reul:

"Die Todesfälle in Bielefeld sind tragisch, weil sie sinnloser kaum sein könnten. Meine Gedanken sind bei den Familien und Freunden der beiden jungen Männer."

Zum Gesamtüberblick (auf Basis der aktuellen Zahlenbasis):

In der Bilanz hat die Zahl der Angriffe auf Polizeikräfte im Vergleich zum Vorjahr abgenommen. Insgesamt gab es 30 Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten, das sind neun weniger als zum Jahreswechsel 2024/2025. Insgesamt wurden 22 Polizistinnen und Polizisten leicht verletzt. Das sind fünf mehr als zum Jahreswechsel zuvor.

In 20 Fällen wurden Polizeikräfte aus einer Gruppe mit Pyrotechnik angegriffen. Ein Jahr zuvor waren es noch 54 Fälle. Ein Rückgang um 63 Prozent.

Insgesamt wurden bei Einsätzen im Zusammenhang mit den Silvesterfeierlichkeiten 1.396 Platzverweise erteilt (plus 16 Prozent), 154 Personen in Gewahrsam genommen (minus neun Prozent) und sieben Personen vorläufig festgenommen (13 ein Jahr zuvor). Körperverletzungsdelikte wurden in 263 Fällen (minus 27 Prozent) zur Anzeige gebracht. In 168 Fällen kam es zu gefährlichen Körperverletzungen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Landesamt für vom 01.01.2026 gegen 15:06 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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