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Andrew Mountbatten-Windsor: Erst Rauswurf, dann Geldregen - Zoff nach neuer Enthüllung über Ex-Prinz

Andrew Mountbatten-Windsor, einst bekannt als Prinz Andrew, bleibt Dauergast in den Royals-News - diesmal aufgrund einer pikanten Enthüllung nach seinem Rauswurf aus der Royal Lodge in Windsor. Bild: picture alliance/dpa/AP | Olivier Matthys

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  • Ex-Prinz Andrew wegen Epstein-Skandal aus dem Königshaus verbannt
  • Früherer Herzog von York lebt nach Rauswurf aus der Royal Lodge in Sandringham
  • Plötzlicher Geldregen nach Rausschmiss? Rechnungshof enthüllt XXL-Abfindung für Andrew

Die Zeiten, in denen Royals-Fans Prinz Andrew anhimmelten, sind lange vorbei: Der frühere Herzog von York, der stets als Lieblingssohn der 2022 verstorbenen Queen Elizabeth II. angesehen wurde, ist aus dem britischen Königshaus verstoßen worden, nachdem der heute als Andrew Mountbatten-Windsor firmierende Skandal-Royal über seine langjährige Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und mutmaßliche Verfehlungen als britischer Handelsbeauftragter stolperte. Nun sorgen neue Enthüllungen aus dem Königshaus für Wirbel - darf sich der frühere Prinz über einen satten Geldregen freuen?

Neuer Wirbel um Ex-Prinz Andrew nach Mietskandal-Enthüllung

Das legen zumindest die Zahlen nahe, die der britische Rechnungshof unlängst veröffentlichte und damit für neuen Wirbel im Königshaus sorgte. Denn der Finanz-Bericht enthüllte eine handfeste Miet-Sauerei bei den Royals: Die York-Prinzessinnen Beatrice und Eugenie beispielsweise lebten, obwohl sie eigene Einkünfte und wohlhabende Ehemänner haben, mietfrei im Palast, ohne als Vollzeit-Royals im Dienst der Krone zu stehen. Auch ihr Vater Andrew Mountbatten-Windsor zog finanzielle Vorteile aus seinem Schnäppchen-Wohnsitz Royal Lodge in Windsor: Während der Ex-Herzog von York selbst nur eine symbolische Mini-Miete bezahlte, machte sich der Bruder von König Charles III. mit Untermietverträgen die Taschen voll. Drei Cottages soll Andrew auf dem Windsor-Gelände untervermietet haben - die genaue Höhe der Mieteinnahmen ist allerdings nicht bekannt.

Andrew Mountbatten-Windsor könnte mehr als eine halbe Million Euro Entschädigung kassieren

Wer sich genauer in den Finanzbericht einliest, stolpert über einen weiteren unverhofften Geldregen für den Skandal-Royal: Der britische Rechnungshof hat der "Bild" zufolge enthüllt, welche Summe Andrew Mountbatten-Windsor nach der Aufgabe seines Wohnsitzes in der Royal Lodge zustehen könnte. Der 66-Jährige hatte seinen langjährigen Mietvertrag für das 30-Zimmer-Anwesen auf dem Windsor-Gelände vorzeitig beendet und könnte dafür eine Entschädigung von exakt 301.967,66 Pfund erhalten – umgerechnet entspricht das etwa 575.000 Euro.

Der in Ungnade gefallene Royal hatte einen ungewöhnlichen 75-Jahres-Vertrag für die Residenz, die zuvor jahrzehntelang von seiner Großmutter Queen Mum bewohnt worden war. Andrews Wohnarrangement in der Royal Lodge war äußerst vorteilhaft gestaltet. Dank des außergewöhnlichen 75-Jahres-Vertrags konnte der ehemalige Prinz nahezu ohne Mietkosten in dem herrschaftlichen Anwesen residieren. Laut dem Bericht des National Audit Office gab Andrew den Mietvertrag bereits am 25. Oktober 2025 auf – mehrere Monate, bevor sein Auszug öffentlich bekannt wurde. Seitdem lebt er zurückgezogen in Marsh Farm auf dem Sandringham-Anwesen, das seinem Bruder König Charles persönlich gehört.

Mega-Entschädigung für Skandal-Royal - doch wie viel sackt Andrew tatsächlich ein?

Ob Andrew Mountbatten-Windsor tatsächlich jemals einen Cent dieser Entschädigung sieht, steht jedoch in den Sternen. Der endgültige Betrag wird erst nach Berechnung der sogenannten Instandsetzungskosten festgelegt. Diese Aufwendungen für notwendige Reparaturen am Gebäude könnten die gesamte Entschädigungssumme aufzehren, wie aus dem Bericht hervorgeht. Schon länger ist bekannt, dass das 30-Zimmer-Anwesen offenbar erhebliche Sanierungsarbeiten benötigt. Die Kosten dafür werden gegen die theoretisch zustehende Kompensation aufgerechnet. Im ungünstigsten Fall für den ehemaligen Prinzen bleibt am Ende nichts übrig – oder er müsste sogar draufzahlen. Eine konkrete Bezifferung der Reparaturkosten liegt bislang nicht vor, weshalb die tatsächliche finanzielle Bilanz für Andrew völlig offen bleibt.

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