Promis

Melania Trump: Betrunken im Pickup-Truck - diese Blamage sah die First Lady nicht kommen

Melania Trump wäre um Haar ungewollt Teil einer Horror-Komödie geworden. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Andrew Leyden

  • Artikel teilen:
  • Melania Trump verspottet: Betrunkene Parodie im Pickup-Truck
  • Melania Trumps Anti-Cybermobbing-Kampagne mit pikanter Ironie
  • Melania-Parodie fliegt um Haaresbreite raus

Anna Faris hat in einem Gespräch mit "Dexerto" preisgegeben, dass eine politisch aufgeladene Szene den Weg in die Postproduktion des Horror-Comedy-Streifens "Scary Movie 6" geschafft hat, letztlich aber doch dem Schnitt zum Opfer fiel. Die Schauspielerin hatte für ihre Rückkehr als Cindy Campbell eine klare Vision: Ihre ikonische Figur sollte in die Rolle einer überzeugten Trump-Anhängerin schlüpfen - Melania-Trump-Parodie inklusive.

Weitere Artikel über Donald Trump finden Sie unter diesem Text.

Melania Trump verspottet: Betrunkene Parodie im Pickup-Truck

Die gestrichene Melania-Sequenz hätte Cindy Campbell in einer besonders enthemmten Situation gezeigt. Faris beschrieb die Szene folgendermaßen: Sie sei völlig betrunken gewesen und habe sich in ihrem Pickup-Truck befunden - eine bewusste Stilentscheidung, die zur Trump-Anhänger-Charakterisierung passen sollte. Der entscheidende Moment habe sich vor dem Rückspiegel abgespielt. In dieser Position habe ihre Figur Melania Trumps bekannte Kampagne aufgegriffen.

  • "Ich schaue in den Rückspiegel und sage: 'Be best, Cindy Campbell. Be best'", erklärte Faris die Schlüsselszene.
  • Die Schauspielerin betonte, dass ihr besonders das subtile Zwinkern an dieser Stelle gefallen habe - eine selbstironische Anspielung, die mehrere Bedeutungsebenen vereinte.

Melania Trumps Anti-Cybermobbing-Kampagne mit pikanter Ironie

Zur Erklärung: Die Anspielung bezog sich auf eine Initiative, die Melania Trump im Jahr 2018 ins Leben gerufen hatte. Unter dem Slogan "Be Best" warb die damalige First Lady für einen respektvolleren Umgang im Internet und positionierte sich gegen Cybermobbing. Die Kampagne sollte Kinder und Jugendliche zu einem besseren Verhalten in sozialen Medien ermutigen.

Allerdings stieß das Projekt auf beträchtlichen Spott in der Öffentlichkeit. Der Grund lag in einem offensichtlichen Widerspruch: Während Melania Trump gegen Online-Attacken Stellung bezog, war (und ist) ihr Ehemann Donald Trump für seine zahlreichen aggressiven Beiträge auf Twitter und mittlerweile Truth Social bekannt. Genau diese Diskrepanz machte sich Faris in der geschnittenen Szene zunutze, indem sie den Slogan in einen komödiantischen Kontext setzte.

Melania-Parodie fliegt um Haaresbreite raus

Die Schauspielerin reagierte gelassen auf die Entfernung ihrer Trump-Anspielung. "Was willst du machen? Wirst du jetzt böse auf Cindy sein?", fragte sie rhetorisch und zeigte damit ihre entspannte Haltung zu der Entscheidung. Für Faris überwog ohnehin das Gefühl kreativer Freiheit, das ihr die Arbeit am neuen Film geboten hatte.

Sie beschrieb das Projekt als befreiend: "Ich bin in einem Film, der wirklich der anstößigste Film ist, der je gemacht wurde. Ich denke, ich kann so ziemlich alles machen. Es hat mich befreit." Diese Einstellung half ihr, die gestrichene Szene zu verschmerzen.

Lesen Sie außerdem noch diese Artikel:

/news.de/stg

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.