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Heidi Klum: Topmodel rechnet plötzlich mit Donald Trump ab - das denkt sie wirklich

Heidi Klum und Donald Trump lernten sich schon Ende der 90er-Jahre kennen an einem Filmset. Heute denkt die 52-Jährige kritisch über den US-Präsidenten. Bild: dpa/Malin Wunderlich

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Ihr Leben findet in den USA statt - erst vor wenigen Stunden wurde das große Finale der Castingshow "Germany's Next Topmodel" aus Hollywood übertragen. Und dennoch findet Topmodel Heidi Klum über den neuartigen "American Way of Live" unter Donald Trump durchaus kritische Worte. Heidis Abrechnung mit dem US-Präsidenten überrascht.

Heidi Klum hält Donald Trump für nicht geeignet als US-Präsident

Im Gespräch mit dem "ZEITmagazin"hat das deutsche Model deutliche Kritik an Donald Trumps Qualifikation für das höchste Amt der USA geäußert. Das deutsche Topmodel hinterfragt grundsätzlich, ob jemand ohne entsprechende Ausbildung eine solche Machtposition bekleiden sollte.

"Ich finde es schon wichtig bei so einem Job, in dem man über so viele Menschen entscheidet, das auch gelernt zu haben", erklärte die 52-Jährige gegenüber der Presse. Ihre Argumentation untermauert sie mit einem anschaulichen Vergleich aus der Medizin: "Das ist wie bei einem Arzt, der ja auch ein langes Studium machen muss, bevor er dir den Kopf aufschneidet und in deinem Gehirn rumbastelt."

Heidi Klum und Donald Trump - vom Filmset zur Hochzeit in Mar-a-Lago

Die GNTM-Chefin und der heutige US-Präsident verbindet eine längere Geschichte. Ihre erste Begegnung fand am Set des Films "Studio 54" statt, danach kreuzten sich ihre Wege regelmäßig bei gesellschaftlichen Anlässen in New York, berichtet auch die "Bild"-Zeitung.

GNTM-Chefin war sogar auf der Hochzeit von Donald Trump

Besonders bemerkenswert: Klum war sogar Gast bei der Hochzeit von Donald und Melania Trump in Mar-a-Lago. Der Grund für die Einladung lag in beruflichen Verbindungen – ihr damaliger Ehemann, der Hairstylist Ric Pipino, kümmerte sich um Melanias Frisur.

"Er war einfach Donald, ein lustiger Typ"

Damals habe Trump einen völlig anderen Eindruck hinterlassen, erinnert sich das Model: "Er war einfach Donald, ein lustiger Typ. Jeder kannte ihn in New York."

Ab dem Zeitpunkt veränderte sich die Beziehung zwischen Donald Trump und Heidi Klum

Die Beziehung zwischen Klum und Trump war nicht immer harmonisch. Im Jahr 2015 bewertete der damalige Geschäftsmann das Aussehen des Models öffentlich und behauptete, sie sei "keine 10 von 10 mehr".

Klum ließ sich diese Spitze nicht gefallen und reagierte mit Humor. "Ich habe sofort darauf reagiert, mit einem lustigen Post", berichtet sie. Während einer Mittagspause ließ sie kurzerhand Trumps Konterfei in Originalgröße ausdrucken, schnitt es aus und präsentierte sich damit vor der Kamera. Ihre Botschaft: "Jetzt bin ich eine 9,99."

Europa als Gegenmodell

Im Vergleich zu den USA sieht Klum in europäischen Demokratien einen anderen Ansatz bei der Besetzung politischer Spitzenämter. Mit Blick auf Altkanzlerin Angela Merkel betont sie den Unterschied: "In Europa und Deutschland dagegen sind Leute in der Politik, die das gelernt haben."

Für das Model ist politische Erfahrung keine optionale Zusatzqualifikation, sondern eine Grundvoraussetzung. "Das sollte eigentlich überall so sein", fasst sie ihre Position zusammen. Dass Trump 2017 ohne entsprechenden Hintergrund ins Weiße Haus einzog, betrachtet sie nach wie vor kritisch.

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/sfx/news.de/stg

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