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Prinz Harry: Nach dem Trennungswirbel schlägt der Charles-Sohn jetzt zurück

Prinz Harry (rechts) nahm an einer Minenräumung in der Ukraine teil. Bild: picture alliance/dpa/Halo Trust | -

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  • Prinz Harry widerspricht Ex-Royal-Behauptung strikt
  • Herzog von Sussex auf den Spuren von Prinzessin Diana
  • Prinz Harrys Abwesenheit beim Queen-Gedenken sorgt für Aufsehen
  • Wirbel um Titel-Trennung bei Prinz Harry und Meghan Markle

Während seines Besuchs in der Ukraine (am Freitag, 24. April) hat sich der Herzog von Sussex mit klaren Worten zu seiner Rolle in der königlichen Familie geäußert. Bei einem Interview mit ITV reagierte der 41-Jährige auf die Bezeichnung als "nicht arbeitender Royal" mit einem deutlichen Dementi.

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Prinz Harry widerspricht Ex-Royal-Behauptung strikt

Seine Anwesenheit in der Ukraine sei der beste Beweis dafür, dass er weiterhin tätig ist - nur eben auf seine eigene Weise.

  • "Nein. Ich werde immer Teil der königlichen Familie sein", erklärte Harry.

Der Sohn von König Charles betonte, dass er mit seiner Arbeit genau das tue, wofür er geboren wurde. Er genieße diese Einsätze und die Möglichkeit, Organisationen zu unterstützen, mit denen er seit Jahren zusammenarbeitet. Besonders wichtig sei ihm dabei, Aufmerksamkeit auf Themen zu lenken, die ansonsten aus den Schlagzeilen verschwinden würden.

Die Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Diskussionen über seine Position innerhalb der königlichen Familie wieder an Schärfe gewonnen haben.

Prinz Harry auf den Spuren von Prinzessin Diana

Der Anlass für Harrys Reise in die Ukraine war die Zusammenarbeit mit der humanitären Organisation HALO Trust. Nahe der Stadt Butscha erkundete er die neueste digitale Technologie zur Minenräumung. Die Organisation hat für die königliche Familie eine besondere Bedeutung.

Denn bereits 1997 hatte Prinzessin Diana mit HALO zusammengearbeitet und durch ihren Gang durch ein aktives Minenfeld in Angola weltweite Aufmerksamkeit auf die Forderung nach einem internationalen Landminenverbot gelenkt. Ihr Sohn führt dieses Vermächtnis nun fort.

Prinz Harrys Abwesenheit beim Queen-Gedenken sorgt für Aufsehen

Nur wenige Tage vor seinem Ukraine-Besuch sorgte Prinz Harry allerdings für Irritationen. In London gedachte die königliche Familie des 100. Geburtstags der verstorbenen Queen Elizabeth. Harry und seine Frau Meghan Markle fehlten bei den Veranstaltungen.

Der Herzog und die Herzogin von Sussex blieben in ihrem Zuhause in Montecito, Kalifornien, während die Familie der Verstorbenen die Ehre erwies. Harrys Beitrag beschränkte sich laut Berichten darauf, Blumen an das Grab seiner Großmutter senden zu lassen.

Besonders brisant: Die Abwesenheit fällt zeitlich mit einer viertägigen Reise des Paares nach Australien zusammen, die erst kurz zuvor abgeschlossen worden war. Die Sussexes hatten offenbar genug Zeit für ihre eigenen Verpflichtungen auf der anderen Seite der Welt, nicht aber für die Gedenkfeier in London.

Wirbel um Titel-Trennung bei Prinz Harry und Meghan Markle

Jane Moore, Kommentatorin bei "The Sun", fand für dieses Verhalten deutliche Worte. Ihre Kritik verdeutlicht die wachsende Kluft zwischen dem Anspruch, Teil der Familie zu sein, und dem tatsächlichen Verhalten.

Besonders brisant sind dabei Spekulationen über die Haltung von Prinz William. Laut der Royals-Expertin würde der Thronfolger seinem Bruder und dessen Ehefrau die Titel sofort entziehen, wenn sich ihm nur die Möglichkeit dazu böte. Allerdings fehle ihm für einen solchen drastischen Schritt die Unterstützung seines Vaters, König Charles.

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