Herzogin Meghan: Outfit vom Terror-Opfer-Besuch verhökert - kostet sie das den Titel?
Herzogin Meghan: Eigentlich wollte sie an die Opfer des Bondi-Terrors erinnern. Ihr Outfit wurde wenig später jedoch heiß diskutiert. Bild: dpa/Pool PA/Jonathan Brady
Erstellt von Ines Fedder
18.04.2026 13.57
- Die Erinnerungen des Bondi-Terroranschlags geraten in den Hintergrund nach dem Besuch von Herzogin Meghan und Prinz Harry
- Sie verkaufte ihr Outfit nur wenig später online
- Kostet Herzogin Meghan diese Aktion den Titel? Kritiker urteilten scharf
Herzogin Meghan steht erneut im Kreuzfeuer der Kritik: Nur wenige Stunden nach ihrem Besuch bei Überlebenden des Bondi-Terroranschlags tauchte ihr komplettes Outfit auf der Modeplattform OneOff auf – einem Unternehmen, an dem sie selbst beteiligt ist und von dem sie Provisionen erhält. Ihr sonderbarer Geschäftssinn sorgt in diesem Falle für viel Kritik.
Meghan Markle verkauft ausgerechnet diese Kleidung im Netz
Was war passiert? Die Herzogin von Sussex hatte am Freitag gemeinsam mit Prinz Harry Betroffene des antisemitischen Angriffs getroffen, bei dem im Dezember 15 Menschen ums Leben kamen. Während das Paar sichtlich bewegt wirkte, wurden zeitgleich bereits die Kleidungsstücke des Treffens zum Kauf angeboten.
Königliche Beobachter sowie zahlreiche User:innen im Netz reagieren mit scharfer Kritik auf diese Vermischung von humanitärem Engagement und Geschäftsinteressen. Die Kontroverse hat eine neue Debatte über die royalen Titel des Paares entfacht.
"Überwältigend, wie widerlich das ist" - X-User zeigen sich empört
Bei X tummeln sich zahlreiche kritische Kommentare, welche die Stimmung gegenüber der Herzogin von Sussex ziemlich gut zusammenfassen. Hier heißt es unter anderem:
- "Ich kann nicht verstehen, wie Charles es hat zulassen können, dass diese Hexe das Konzept eines königlichen Besuchs absolut zerstört und beschmutzt. Das Ausnutzen von sterbenden und toten Menschen als Schaufenster für Kleidung. Die Monarchie muss jetzt abgeschafft werden. Sie hat durch das Zulassen dieser beiden jede Bedeutung verloren."
- "Der Besuch in Bondi, kein Verkaufen von Kleidung auf der One Off-Seite. Respekt ist gefordert, bitte. Wir hatten ein tragisches, abscheuliches, dunkles Ereignis in Bondi, kurz vor Weihnachten, die Gemeinschaften und das Land spüren immer noch den Schmerz dieses entsetzlichen Verlusts. Meghan muss sich zügeln."
- "All das ist überwältigend, wie widerlich es ist. An diesem Punkt ist es so schmerzhaft klar, dass König Charles und sein Hof das alles unterstützen. Das wird nicht gut enden. König William muss bald auf den Thron folgen."
- "Absolut kein Respekt. Je früher sie nach Hause gehen, desto besser."
Von der Trauerfeier direkt in den Warenkorb
Die auf OneOff beworbenen Artikel umfassen ein blau-weiß gestreiftes Hemd von Matteau für umgerechnet etwa 400 Euro, weiße Jeans im Matrosenstil für rund 130 Euro sowie Sneaker von Freda Salvador im Wert von etwa 260 Euro. Auch eine Sonnenbrille von Brochu Walker und eine braune Wildledertasche für über 1.000 Euro sind gelistet.
So will Herzogin Meghan jetzt Kasse machen
Bei jedem Kauf über die Plattform fließen zwischen 10 und 25 Prozent Provision an die Herzogin. Meghan ist zudem als Investorin an dem KI-gesteuerten Unternehmen beteiligt, das sich selbst als "Spotify der Mode" bezeichnet.
Auf ihrer persönlichen Seite, geführt unter "Meghan, Duchess of Sussex", erscheinen zahlreiche Fotos ihrer Australien-Tour – jedes verlinkt mit käuflichen Outfits.
Palast in Alarmbereitschaft – Titelentzug im Gespräch
Der königliche Kommentator Richard Palmer äußerte sich gegenüber der "Daily Mail" sehr direkt zu diesem Vorgang. "Dies ist vielleicht das bisher deutlichste Beispiel für Harrys und Meghans Bemühungen, ihre royale Marke zu kommerzialisieren", erklärte er.
Palmer warnte, die Aktion werde im Palast für erhebliche Beunruhigung sorgen. "Ich denke, das wird im Palast die Alarmglocken läuten lassen und könnte letztlich eine weitere Diskussion darüber anstoßen, ob es notwendig ist, ihnen die royalen Titel zu entziehen – jetzt, da der König mit Andrew gezeigt hat, dass dies praktisch möglich ist", fügte er hinzu.
Zwar könne sich der Buckingham-Palast von den Sussexes als nicht öffentlich finanzierte Royals distanzieren. Dennoch schade jeder Eindruck, aus königlichen Verbindungen Profit zu schlagen, dem Ansehen der Institution.
Terror von Bondi - Ein Besuch, der Betroffene bewegte
Der Anlass des umstrittenen Auftritts war ein zutiefst emotionaler: Harry und Meghan besuchten den Bondi Surf Bathers' Life Saving Club, um mit Überlebenden und Ersthelfern des antisemitischen Anschlags vom Dezember zu sprechen.
Unter den Getroffenen war Jessica Chapnik Kahn, die während des Massakers ihre fünfjährige Tochter beschützt hatte. Die Familie hatte zuvor eine Chanukka-Feier besucht. "Das größere Problem in der Welt ist gerade Hass. Hass ist ein menschliches Problem, dem wir gegenüberstehen, ein sehr großes Problem", sagte sie und bezeichnete das Treffen als "Ehre".
Auch Rettungsschwimmer Jonathan Botts, der die Schießerei während einer Weihnachtsfeier im Surf Club miterlebte, zeigte sich dankbar. Der Besuch des royalen Paares "bedeutet den Betroffenen viel", erklärte er. Im Netz sorgt er vor allem für Herzogin Meghan zunehmend für Ärger.
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