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Harry und Meghan: Heuchler-Vorwürfe wegen Archie und Lilibet - Royals erneut im Kreuzfeuer

Prinz Harry und Herzogin Meghan: Sie zeigen ihre Kinder öffentlich und prangern gleichzeitig Kommerzialisierung an. Bild: dpa/ZUMA Press Wire/Amy Katz

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  • Harry und Meghan: Kritik wegen Kinderfotos von Archie und Lilibet
  • Vor Gericht klagt Prinz Harry über Vermarktung seiner Privatsphäre
  • Paradoxes Verhalten: Sussex wegen Instagram-Bilder am Pranger

Prinz Harry und Meghan Markle sehen sich derzeit massiver Kritik ausgesetzt. Zahlreiche Stimmen werfen dem Paar Heuchelei vor – der Grund: Während die Sussexes stets vehement Privatsphäre für ihre Familie einfordern, teilen sie gleichzeitig Bilder ihrer Kinder Archie und Lilibet im Internet.

Neue Aufnahmen auf der Instagram-Seite von Herzogin Meghan zeigen die Familie ungewohnt offen - ein Kritikpunkt für den sie nun öffentlich gescholten werden.

Prinz Harry und Meghan verhalten sich laut Kritiker widersprüchlich

Kritiker:innen bezeichnen das Verhalten als äußerst widersprüchlich, da Harry wiederholt betont hatte, sein Privatleben schützen zu wollen. Dass Meghan dennoch Fotos der gemeinsamen Kinder online veröffentlicht, stößt vielen sauer auf. Besonders pikant: Die Gesichter der Kleinen werden in sozialen Medien angeblich aus Datenschutzgründen verborgen – während anderswo durchaus Aufnahmen kursieren.

"Kommerzialisierte" Kinderfotos trotz Datenschutz-Rhetorik

Für viele Beobachter:innen passt das nicht zusammen. Einerseits das Argument des Datenschutzes, andererseits die gezielte Verbreitung von Bildern im Netz – dieser Widerspruch sorgt für Kopfschütteln. Manche bezeichnen dieses Vorgehen schlicht als "verrückt", wie der britische "Express" berichtet.

Tränen-Auftritt von Prinz Harry vor Gericht heizen Debatte weiter an

Der Auftritt des Herzogs von Sussex vor dem Londoner High Court im vergangenen Monat goss zusätzlich Öl ins Feuer. Harry zeigte sich dort sichtlich emotional, als er darüber sprach, wie sehr die Medieneingriffe ihm und seiner Frau zugesetzt haben. "Ich habe nie geglaubt, dass mein Leben von diesen Leuten zur Vermarktung freigegeben ist. Mein Leben wird jedoch schon seit meiner Jugend auf diese Weise kommerzialisiert", so das emotionale Statement des Prinzen.

Doch für viele wirkt diese Aussage extrem paradox: Wer vor Gericht emotional über Medieneingriffe klagt und gleichzeitig Familienfotos im Internet präsentiert, muss sich die Frage nach der Glaubwürdigkeit gefallen lassen, so der öffentliche Tenor.

Harry-Fazit: "Das ist eine heuchlerische Aussage"

Tom Sykes, Royal-Experte und Autor des Werkes "The Royalist" erklärte gegenüber den Medien: "Das ist eine heuchlerische Aussage, da er und Meghan Lili und Archie kommerzialisieren", so der Experte. Schließlich können Prinz Archie (6) und Lilibet (4) unmöglich einer Veröffentlichung von Bildern, wie sie immer mal wieder durch Meghan medienwirksam in Umlauf gebracht werden, zustimmen - auch wenn deren Gesichter nicht vollständig oder nur im Profil gezeigt werden.

Für Harry und Meghan ist es nicht die erste - und vermutlich auch nicht die letzte Kritik, die in der jüngsten Vergangenheit auf die beiden einprasselt. Nach einem Auftritt von Prinz Harry in einer amerikanischen Talkshow brodelte das Netz nur so von gemeinen Kommentaren.

Die traurige Wahrheit jedoch: So lange Harry und Meghan im Fokus der Öffentlichkeit stehen - sei es durch Netflix-Produktionen oder Meghans Lifestyle-Marke "As ever" – wird es wohl immer wieder Kritik am öffentlichen Auftreten der Sussex geben - eine, die hoffentlich an den beiden abprallt.

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/sfx/stg/news.de

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