Landtagswahl: Willingmann hält wechselnde Mehrheiten für "verrückt"
Bei der Landtagswahl wird das Parlament eines Bundeslands gewählt (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas
Erstellt von Sarah Knauth
06.09.2026 21.57
Sachsen-Anhalts SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann ist gegen ein Modell wechselnder Mehrheiten für Sachsen-Anhalt. "Ich halte wechselnde Mehrheiten im Interesse der Wirtschaft für völlig verrückt", sagte Willingmann der Deutschen Presse-Agentur in Magdeburg. Die Idee eines Koalitionsvertrages und einer stabilen Landesregierung bestehe darin, dass man berechenbar verabrede, was man vorhabe und das dann umsetze.
Wechselnde Mehrheiten seien dagegen "ausgesprochen kompliziert". Es höre sich vielleicht nett an. "Aber das repräsentative demokratische System und vor allen Dingen unsere Wirtschaft und viele Institutionen brauchen Verlässlichkeit, nicht den Zufall einer Mehrheit", sagte Willingmann.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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