Wladimir Putin: Lässt der Kreml-Chef Biowaffen mit Menschen-Experimenten testen?
Berichten zufolge soll Wladimir Putin Impfstoffe, Waffen und Medikamente an Menschen testen lassen. Bild: picture alliance/dpa/Kremlin Poo/Planet Pix via ZUMA Press Wire | Vyacheslav Prokofyev
Erstellt von Claudia Löwe
14.07.2026 07.16
- Schwere Vorwürfe gegen Wladimir Putin
- Lässt der Kreml-Chef Biowaffen in Menschen-Experimenten testen?
- Putin soll Versuchspersonen mit Geld in geheimes Testlabor locken
Seit Beginn seines Angriffskrieges auf die Ukraine werden Wladimir Putin etliche Kriegsverbrechen vorgeworfen - nun gesellt sich eine neue Anschuldigung hinzu, die sprachlos macht. In Russland soll demnach ein Testzentrum existieren, in dem Experimente an Menschen durchgeführt werden.
Wladimir Putin soll geheimes Testlabor für Menschenexperimente betreiben
Wie die britische Zeitung "Daily Express" berichtet, wurden dort im ersten Betriebsjahr mehr als 300 Personen für Versuche mit Waffen, Medikamenten und Impfstoffen eingesetzt. Bei den Testpersonen handelt es sich den Berichten zufolge überwiegend um Russen mit geringem Einkommen. Sie wurden offenbar durch hohe Geldzahlungen zur Teilnahme an den Experimenten bewogen. Die Enthüllungen werfen ein beunruhigendes Licht auf die Praktiken in der russischen Forschung und sorgen international für Besorgnis.
Lockte Wladimir Putin die Testpersonen mit viel Geld an?
Der ehemalige Kommandeur des britischen ABC-Regiments, Hamish de Bretton-Gordon, sieht in den Enthüllungen eine Bestätigung bekannter staatlicher Praktiken. Gegenüber "The Sun" erklärte er: "Er hat bereits unzählige Truppen in seinen Fleischwolf geworfen und über 1,5 Millionen russische Opfer hinterlassen. Der Wert des Lebens in Russland entspricht nicht dem, wie wir ihn in Großbritannien und im Westen verstehen."
Der Militärexperte betonte, dass Russland offenbar keine Skrupel habe, Menschen für Experimente einzusetzen. "Wenn sie glauben, die besten Tests durch den Einsatz von Menschen zu bekommen, scheinen sie das ziemlich bereitwillig zu tun", so de Bretton-Gordon.
Experten warnen vor russischem Einsatz chemischer und biologischer Waffen
Sicherheitsanalysten äußern angesichts der schwankenden Frontlinien Bedenken über eine mögliche Eskalation des Konflikts. Konkret befürchten sie den Einsatz langanhaltender Nervenkampfstoffe durch unbemannte Drohnen. De Bretton-Gordon wies darauf hin, dass Russland über die wichtigsten industriellen Kapazitäten für deren Herstellung verfüge.
"Wir befinden uns in einem hybriden Krieg mit Russland. Biologische und chemische Waffen sind etwas, worüber wir die Kontrolle behalten müssen", warnte der Experte. Er verglich die Situation mit einem verwundeten Tier: "Der russische Bär ist schwer verwundet – und ein verwundetes Tier ist immer am gefährlichsten, kurz bevor es stirbt."
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