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Donald Trump: US-Präsident redet über "Berufsverbrecher" - spöttische Reaktion von Gouverneur Newsom

Mit einer Rede über Kriminalitätsbekämpfung in Washington rief Donald Trump eine spöttische Reaktion hervor. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson

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  • Donald Trump hält Rede über "Berufsverbrecher" in Washington
  • Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom reagiert spöttisch in den sozialen Medien
  • Schließlich ist Trump der erste verurteilte US-Präsident der Geschichte und es liefen mehrere Gerichtsverfahren gegen ihn

Gavin Newsom zählt zu den schärfsten politischen Widersachern von Donald Trump. Der demokratische Gouverneur von Kalifornien und der republikanische US-Präsident haben sich in der Vergangenheit bereits häufiger miteinander angelegt. Nun teilte Newsom erneut verbal gegen Trump aus.

Gavin Newsom verhöhnt Donald Trump nach Rede über Verbrecher

Auslöser für die spöttische Reaktion des Gouverneurs war Trumps Rede bei einem Mittagessen im Rosengarten des Weißen Hauses am Montag, bei der er über die Kriminalitätsbekämpfung in der US-Hauptstadt sprach. Der Präsident behauptete dabei, 91 Prozent der Verbrechen in Washington würden von 2,1 Prozent der Bevölkerung begangen. Dies seien laut Trump "Berufsverbrecher, kranke Menschen mit psychischen Problemen", wie der "Daily Beast" berichtet.

Newsoms Pressebüro schrieb dazu auf der Plattform X: "Wow, die Selbstwahrnehmung hier ist wirklich bemerkenswert", hieß es sarkastisch – eine deutliche Anspielung auf Trumps eigene Verurteilungen.

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom unterstellte dem US-Präsidenten eine fehlende Selbstwahrnehmung. Bild: picture alliance/dpa/San Francisco Chronicle/AP | Gabrielle Lurie

Weißes Haus reagiert aufgebracht

Das Weiße Haus schlug zurück. Sprecher Davis Ingle bezeichnete Newsom als "den schlechtesten Gouverneur Amerikas" und möglicherweise auch "den dümmsten".

Zum Hintergrund:Trump ging als erster verurteilter Straftäter in die Geschichte des Präsidentenamts ein. Im Jahr 2024 befand ihn eine Jury einstimmig in 34 Fällen der Urkundenfälschung für schuldig. Der Republikaner hatte Schweigegeldzahlungen an Erotikfilm-Darstellerin Stormy Daniels über seinen Anwalt Michael Cohen verschleiert, um die Wahl 2016 unrechtmäßig zu beeinflussen. Drei weitere Anklagen – wegen des Kapitol-Sturms, mutmaßlicher Unterschlagung geheimer Dokumente und Wahlmanipulation in Georgia – wurden ohne Prozess eingestellt. Zivilrechtlich wurde Trump wegen Finanzbetrugs und Missbrauchs haftbar gemacht.

Bemerkenswert ist auch Trumps Umgang mit verurteilten Straftätern: An seinem ersten Tag zurück im Amt begnadigte er mehr als 1.500 Randalierer des Kapitol-Sturms vom 6. Januar 2021. Gleichzeitig häufen sich die juristischen Rückschläge für seine Regierung – Gerichte erklärten mehrere Maßnahmen für rechtswidrig.

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/ife/news.de/stg

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