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Donald Trump: Nato wird zur Geldmaschine - US-Präsident kassiert ab

Das freut Donald Trump: Von Waffengeschäften mit der Nato profitiert die US-Rüstungsindustrie. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein

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  • Aktueller Bericht: Donald Trump verwandelt Nato in seine "Cash-Maschine"
  • US-Rüstungsindustrie profitiert massiv von höheren Verteidigungsausgaben der Bündnispartner
  • Beim Nato-Gipfel in Ankara könnte es weitere Deals geben

Der Nato-Gipfel in Ankara startet am Dienstag – und US-Präsident Donald Trump hat die Militärallianz längst in ein Geschäftsmodell umgewandelt. Ein aktueller Bericht von "Politico" enthüllt: Die 32 Mitgliedstaaten pumpen Milliarden in ihre Verteidigung, ein beträchtlicher Teil davon landet direkt bei amerikanischen Rüstungskonzernen.

Donald Trump profitiert von höheren Verteidigungsausgaben der Nato

Laut US-Nato-Botschafter Matt Whitaker haben die Verbündeten im vergangenen Jahr rund 120 Milliarden Dollar zusätzlich in ihre Streitkräfte gesteckt. Die Hälfte dieser Summe floss in den Kauf amerikanischer Waffen und Ausrüstung – für Whitaker ein "guter Anfang". Statt der bisherigen zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben verlangt Washington mittlerweile fünf Prozent von den Partnern.

Derweil setzt Nato-Generalsekretär Mark Rutte alles daran, Trump zufriedenzustellen. Bei seinem jüngsten Washington-Besuch betonte er, dass europäische Rüstungsaufträge 110.000 Arbeitsplätze in den USA geschaffen hätten – bei einem Bestellvolumen von 300 Milliarden Dollar.

Donald Trump will weitere Rüstungsdeals beim Nato-Gipfel in Ankara

"Der Generalsekretär möchte den Gipfel zu einer Veranstaltung machen, bei der Geschäfte abgeschlossen und Kooperationen zwischen Unternehmen bekannt gegeben werden", erklärte ein europäischer Diplomat gegenüber "Politico". Deutschland und Großbritannien kündigten kurz vor dem Treffen an, amerikanische Waffen in Lizenz im eigenen Land zu fertigen. Für Trump bedeutet das: Die Kasse klingelt auch ohne direkten Export.

Die europäische Gefügigkeit hat Gründe. In den vergangenen Monaten setzte die Trump-Administration ihre Drohungen tatsächlich um: 5.000 US-Soldaten wurden aus Deutschland abgezogen, geplante Truppenstationierungen in Polen gestrichen. Auch die Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern an Berlin stoppte Washington – offenbar aus Sorge vor einer Eskalation mit Russland.

Ukraine-Krieg wird für die USA zum Geschäft

Selbst der Ukraine-Krieg wurde zum Geschäft: Europäische Verbündete haben bereits sechs Milliarden Dollar für amerikanische Waffen, Abwehrsysteme und Munition eingeplant, die anschließend nach Kiew weitergereicht werden. Die Bündnispartner wissen: Eklats lassen sich am besten mit Deals verhindern.

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/ife/news.de/stg

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