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Donald Trump feiert "Great American State Fair": Nach Trumps XXL-Blamage sollen Politiker-Köpfe rollen

Während Donald Trump verzweifelt versucht, sich seinen "Great American State Fair" schönzureden, fordern seine Unterstützer bei Fox News bereits Konsequenzen zur meuternde Politiker. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin

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  • Feierlichkeiten zum USA-Geburtstag werden zu peinlicher Blamage
  • Donald Trump jubelt über Besuchermassen beim "Great American State Fair", die es gar nicht gibt
  • Fox-News-Moderatorin fordert Sanktionen für Boykott-Politiker

Wenn die USA ihr 250-jähriges Bestehen feiern, sollte man meinen, dass die US-Bevölkerung kollektiv in Jubel ausbricht und eine nicht enden wollende Party feiert - genau so dürfte es in Donald Trumps Fantasiewelt aussehen, die Realität allerdings lässt sämtliche Pläne des US-Präsidenten wie eine Seifenblase zerplatzen.

Donald Trumps Party zum US-Geburtstag ist ein Flop - Trump-treue Moderatorin will Politiker zur Rechenschaft ziehen

Der Jahrmarkt "Great American State Fair" sollte den 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten gebührend feiern – doch stattdessen sorgt die Veranstaltung für heftige Kontroversen. Fox-News-Moderatorin Emily Compagno ließ wenige Tage nach Beginn der Feierlichkeiten in Washington eine Forderung verlauten, die aufmerken lässt: Die 46-jährige Co-Moderatorin der Sendung "Outnumbered" machte ihrem Unmut in einer emotionalen Tirade Luft und forderte, Politiker aus den elf Bundesstaaten, die dem von Donald Trump initiierten Volksfest fernblieben, sollten von höheren Ämtern ausgeschlossen werden.

Zu den Verweigerern zählen Connecticut, Illinois, Maine, Massachusetts, North Carolina, Oregon, Rhode Island, Vermont, Washington und Pennsylvania. Ursprünglich war geplant, alle 50 Staaten auf der Messe zu präsentieren. Verschiedene Gründe führten jedoch zur Absage einzelner Bundesstaaten – darunter hohe Kosten, Schwierigkeiten bei der Sponsorensuche und Bedenken hinsichtlich einer Politisierung der Veranstaltung.

Fox-News-Moderatorin tobt wegen "Verrat" an den eigenen Bürgern

Compagno warf den nicht teilnehmenden Bundesstaaten vor, ihre politischen Ressentiments über ihre Pflichten zu stellen. "Die Botschaft lautet: Meine Politisierung dessen, mein Hass auf eine Einzelperson, mein mangelnder Respekt vor dem Präsidentenamt und mein offensichtlich fehlender Respekt vor den Vereinigten Staaten von Amerika übertrumpft – kein Wortspiel beabsichtigt – meinen öffentlichen Dienst", erklärte sie in der Sendung. Die Bürger der elf meuternden Staaten seien die eigentlichen Leidtragenden, argumentierte die Trump-treue Moderatorin weiter. "Was für ein Verrat an den Bürgern dieser elf Staaten, die nicht vertreten werden dürfen", beklagte sie. "So abgewiesen zu werden, übersehen, nicht einbezogen wegen der kleinlichen Gefühle von jemandem." Für Compagno steht fest: Dieses Verhalten müsse Konsequenzen haben. "Ich finde das so offensichtlich peinlich, und ich denke, das sollte offen gesagt disqualifizierend sein für jeden von ihnen, der ein höheres Amt anstrebt."

Pleiten, Pech und Pannen machen "Great American State Fair" zur Lachnummer

Die Realität des Volksfestes stand in krassem Gegensatz zu Compagnos Empörung über die Nichtteilnehmer. Was als "Weltklasse-Event und moderne Weltausstellung" angekündigt worden war, entpuppte sich als Enttäuschung: Besucher aus dem ganzen Land fanden spärlich gefüllte Hallen, verwaiste Stände und geschmolzenes Eis vor. Eine nach First Lady Melania Trump benannte Kuh gehörte zu den skurrilen Höhepunkten. US-Präsident Donald Trump selbst eröffnete die Veranstaltung mit einer Kundgebung, die er auf Truth Social als "bis zum Rand gefüllt" mit 45.000 Menschen beschrieb. Videoaufnahmen zeigten allerdings ein anderes Bild: Zuschauer verließen den Saal bereits während seiner Rede, in der er bekannte MAGA-Themen wiederholte. Für den 4. Juli kündigte Trump einen weiteren Auftritt an.

Eklat bei Trumps US-Geburtstag: Konföderiertenflagge vertreibt traditionsreiches Unternehmen

Der North-Carolina-Pavillon wurde zum Schauplatz eines weiteren Eklats. Da die Regierung des Bundesstaates aus Kostengründen nicht teilnahm, übernahmen private Unternehmen die Gestaltung des Ausstellungsbereichs. Mt. Olive Pickles, ein Gurkenhersteller mit hundertjähriger Geschichte, zog seine Beteiligung jedoch kurzfristig zurück. Der Grund: In einem Video innerhalb der Ausstellung tauchte eine Konföderiertenflagge auf. "Wir sind stolz auf unsere Wurzeln in North Carolina und hatten zugestimmt, Teil einer Ausstellung zu sein, die das Beste unseres großartigen Staates repräsentieren sollte", erklärte das Unternehmen in einer Stellungnahme. Von der Flagge habe man nichts gewusst. Mt. Olive Pickles betonte, die Firma stehe für "Werte der Menschenwürde, Chancengleichheit und Freiheit" – und beendete daher die Zusammenarbeit.

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/news.de/stg

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