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Donald Trump und sein "Great American State Fair": US-Präsident gibt hochschwangere Usha Vance der Lächerlichkeit preis

Seinen "Great American State Fair" preist Donald Trump aller anderslautenden Beweise zum Trotz als durchschlagenden und bestens besuchten Erfolg. Bild: picture alliance / Matt Dunham/AP/dpa | Matt Dunham

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  • Donald Trump blamiert sich bis auf die Knochen mit "Great American State Fair"
  • Usha Vance der Peinlichkeit preisgegeben: Second Lady muss vor kümmerlichem Publikum jubeln
  • Hochschwangere Ehefrau von J.D. Vance hat in Washington kaum Zuhörer

Am 4. Juli 2026 jährt sich die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika zum 250. Mal - für Donald Trump Grund genug, den US-Geburtstag mit opulenten Feierlichkeiten zu zelebrieren, von denen sich der US-Präsident bereits im Vorfeld überzeugt zeigte, dass sie alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen würden.

Donald Trump blamiert sich und Usha Vance mit "Great American State Fair"

Dass genau das Gegenteil der Fall ist, stellte Donald Trumps "Great American State Fair" eindrücklich unter Beweis: Bei den Feierlichkeiten zum US-Geburtstag herrschte nicht nur gähnende Leere anstatt dichtes Gedränge, zu allem Übel stürzte eine Reihe von Zwischenfällen Trumps vollmundig angepriesenes patriotisches Spektakel ins Chaos. Bis auf die Knochen blamiert wurde dabei nicht nur Donald Trump selbst, sondern auch Usha Vance, die Ehefrau von Vizepräsident J.D. Vance.

Ehefrau von J.D. Vance der Lächerlichkeit preisgegeben bei Preisverleihung

Der Second Lady der Vereinigten Staaten von Amerika oblag die Pflicht, so fasst es "The Daily Beast" zusammen, beim "Great American State Fair" die Gewinner eines Lesezeichen-Gestaltungswettbewerbs zu küren. Als die hochschwangere Usha Vance die Bühne betrat und sich bewundernde Worte abrang, hätte ihr nach Donald Trumps Hoffnungen ein XXL-Publikum zujubeln sollen - doch stattdessen blickte J.D. Vance' Ehefrau nur in die Gesichter einiger Dutzend Personen, die sich zu der Veranstaltung eingefunden hatten.

Usha Vance spielt Begeisterung bei Trumps Flop-Jahrmarkt

Mit den Worten "Ich freue mich so darauf, den Sommer über Amerikas 250-jähriges Jubiläum durch Kunst, Bücher und Outdoor-Spaß wie diesen mit Kindern im ganzen Land zu feiern" gab sich Usha Vance alle Mühe, ihre Begeisterung in Worte zu fassen. Die Veranstaltung auf der National Mall in Washington sollte eigentlich ein patriotisches Großereignis werden. Stattdessen reiht sich eine Panne an die nächste – von Künstlerabsagen über technische Ausfälle bis hin zu wetterbedingten Schließungen. Die Liste der Rückschläge ist beachtlich: Nahezu sämtliche angekündigten Musikacts zogen ihre Teilnahme zurück und wurden folgerichtig wüst von Donald Trump als "Verlierer" beschimpft.

Donald Trumps "Great American State Fair" versinkt nach Pannenserie im Chaos

Technische Probleme verschärften das Chaos zusätzlich. Stromausfälle sorgten dafür, dass sämtliches Speiseeis schmolz, während Generatordefekte zeitweise das Riesenrad zum Stillstand brachten. Auch die Beteiligung der Bundesstaaten blieb hinter den Erwartungen zurück. Ursprünglich sollten alle 50 Staaten mit eigenen Ständen vertreten sein, doch mehrere verzichteten darauf. Die vorhandenen Präsentationen wurden vielfach als lieblos kritisiert – Kommentatoren im Internet verglichen sie mit Ausstellungen auf Schulveranstaltungen. Nicht zuletzt die Natur machte den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. Am Sonntag zwangen extreme Hitze und heftige Gewitter zur vorübergehenden Schließung des Festgeländes.

Die Kommunikation des Shutdowns geriet dabei selbst zur Peinlichkeit: In der offiziellen Mitteilung forderten die Veranstalter das Publikum auf, Aktualisierungen auf den Social-Media-Kanälen von "Freeedom 250" zu verfolgen – und verschrieben sich dabei beim Namen der eigenen Organisation, indem sie ein überflüssiges "E" einfügten. Der konservative Sender Fox News überträgt zwar täglich live von der Messe, doch in den Hintergrundaufnahmen sind durchweg nur spärlich gefüllte Bereiche zu erkennen.

Donald als Lügner bloßgestellt - TV-Berichte enthüllen US-Feierlichkeiten als Rohrkrepierer

Trotz der offensichtlichen Schwierigkeiten beharren Moderatoren des konservativen Senders darauf, dass "Tausende" von Besuchern die National Mall bevölkerten – was die Bildaufnahmen jedoch nicht bestätigen. Die Veranstaltung begann am 24. Juni mit einer Kundgebung im MAGA-Stil, bei der Präsident Trump eine parteipolitische Rede hielt. Die überwiegende Mehrheit der Anwesenden waren erkennbare Unterstützer des Präsidenten.

Trump selbst verteidigte das Event in mehreren Beiträgen auf Truth Social. "Glaubt ihr, die Leute wissen zu schätzen, was für einen fantastischen Job wir beim Aufbau und Betrieb der Great American State Fair geleistet haben, vollgepackt mit glücklichen Menschen?", schrieb er.

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/news.de/stg

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