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Donald Trump: US-Präsident fordert Respekt - Drohung sorgt für Fassungslosigkeit

Mit seiner Rede bei der "Faith Freedom Coalition" sorgte Donald Trump für Empörung. Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta

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  • Donald Trump empört mit Aussagen vor konservativen Christen
  • US-Präsident scherzt, er wäre der "größte Kommunist der Geschichte"
  • Außerdem verlangte Trump Respekt ihm gegenüber, sonst gäbe es Probleme

Ende April fielen Schüsse beim traditionellen Dinner für Korrespondenten des Weißen Hauses. Am Freitagabend kehrte Donald Trump in das Hotel zurück, in dem der mutmaßliche Attentatsversuch stattfand. Der US-Präsident sprach bei der Veranstaltung "Road To Majority" der Faith & Freedom Coalition - einem Zusammenschluss von konservativ-christlichen Aktivisten. Dabei schockierte er Beobachter mit einigen seiner Aussagen.

Donald Trump warnt vor Kommunismus in den USA

Wie die "Daily Mail" berichtet, verurteilte Trump eine angebliche Vereinnahmung der Demokratischen Partei durch Sozialisten. Er warnte zudem vor dem Aufstieg des Kommunismus in den USA und scherzte: "Ich glaube, ich wäre der größte Kommunist der Geschichte." Schließlich würde er Wohnraum, Essen und vieles mehr kostenlos verteilen. Außerdem behauptete Trump vor den Christen, dass die Kommunisten alle Kirchen schließen und "eure Leute töten" wollten.

US-Präsident fordert Respekt ihm gegenüber - Drohung sorgt für Empörung

Doch nicht nur damit sorgte Trump für Entsetzen. Wie in Aufnahmen, die auf der Plattform X (vormals Twitter) von dem Event verbreitet wurden, zu sehen ist, forderte der US-Präsident Respekt ihm gegenüber und drohte gleichzeitig seinen Kritikern. Er sagte:

  • "Wir konnten keine Polizisten und Polizistinnen finden. Wir konnten keine Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen finden. Niemanden in Uniform, weil sie sich für unser Land schämten. Denn wir hatten Leute, die nicht respektiert wurden. Man muss den Präsidenten respektieren. Wer den Präsidenten nicht respektiert, bekommt Probleme."

Im Netz sorgten diese Äußerungen für einige empörte Reaktionen. Kommentare dazu auf X lauten beispielsweise:

  • "Das lässt sich nur schwer mit allem in Einklang bringen, was er über so gut wie alle früheren Präsidenten gesagt hat – auch als viele von ihnen noch im Amt waren. Und die überwiegende Mehrheit der Menschen, die das gutheißen, sind sicherlich ebenfalls Heuchler. Es ist völlig in Ordnung, Präsidenten keinen Respekt entgegenzubringen. Sie arbeiten schließlich für uns."
  • "Warum 'muss' ich den Präsidenten respektieren? Respekt muss man sich verdienen. Ich habe nichts gesehen, was dieser Präsident getan hat, um sich Respekt zu verdienen. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Er schürt Hass und ermutigt die Amerikaner, es ihm gleichzutun. Er lügt, betrügt, greift Menschen an, die nicht seiner Meinung sind, und beschimpft sie, faselt vor sich hin wie ein Kind und glaubt, wir wüssten nicht, warum sein Name in den Epstein-Akten auftaucht. Hat er Präsident Obama respektiert? Nach diesem neuesten Blödsinn muss er das wohl!"
  • "So erbärmlich!!! Man weiß, dass man ein Versager ist wie @realDonaldTrump, wenn man Respekt einfordern muss."
  • "Man muss das Präsidentenamt und die Person des Präsidenten respektieren. Der Präsident muss unsere Verfassung und die Rechtsstaatlichkeit achten. Du, Donella, tust nichts davon, und dein katastrophales Verhalten verdient keinen Respekt."

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