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Mainz: Italien, Nordsee, Westerwald - wo Politiker Urlaub machen

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Die neue rheinland-pfälzische Landesregierung hat sich konstituiert, Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) seine erste Regierungserklärung gehalten: Nun ist erst einmal Zeit für Sommerpause. Wie und wo die neuen Entscheidungsträger ihre Ferien verbringen:

Arbeitspause mit Restpflichten

Schnieder hat seinen Urlaub bisher nicht geplant. Ihm sei aber wichtig, gemeinsame Zeit mit seiner Frau und seinen Kindern zu verbringen. "Ob wir dabei in der Eifel, in den Bergen oder am Strand sind, ist für mich nebensächlich - wenn es nach den Kindern geht, darf es aber gerne ans Wasser gehen", sagt er der Deutschen Presse-Agentur. "Ich freue mich auf ein paar ruhigere Tage, auch wenn der Laptop natürlich überallhin mitkommt."

Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig (CDU) ist für ihren neuen Posten erst kürzlich nach Rheinland-Pfalz gewechselt. Sie wolle deswegen die freie Zeit ihrem Umzug von Bayern nach Bad Dürkheim widmen. "Ich werde einen Teil der Sommerferien dazu nutzen, Kisten auszupacken." Zudem wolle sie sich in die rheinland-pfälzischen Bildungsthemen einarbeiten. Eine Urlaubsreise sei nicht geplant, gleichwohl hoffe sie, dass nach dem Einrichten noch Zeit bleibe, die Abende mit der Familie auf der Terrasse zu verbringen.

Urlaub mit Familienfokus

Die niederländische Nordseeküste gilt als beliebtes Reiseziel. Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) ist nach eigenen Angaben seit Jahren "Holland-Fan" und freut sich auf einen Familienurlaub in einem Haus am Strand. Dort wolle er frische Luft und Ruhe genießen, bevor der politische Alltag wieder beginnt.

Auch die stellvertretende Ministerpräsidentin und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) zieht es in die Niederlande. "Dort waren wir schon häufiger zum Sommerurlaub, weil es für uns mit zwei Kindern und Hund optimal ist, um gemeinsam und aktiv viel Zeit miteinander zu verbringen. Dabei steht auch bei uns das klassische Niederlande-Programm an: Strand und Meer, Fahrradtouren und Städtetrips – und natürlich Frietjes und Frikandel spezial" - eine Imbiss-Spezialität in den Niederlanden.

Nachdenken beim handwerklichen Arbeiten

Raus aus Europa zieht es bei den Ministerinnen und Ministern niemanden. Justizminister Helmut Martin (CDU) verbringt seinen Urlaub in der Normandie. Besonders freue er sich auf Spaziergänge am Strand mit seinem Hund.

Landwirtschaftsministerin Christine Schneider (CDU) hat gleich zwei Ziele: eine Reise innerhalb Europas sowie Zeit in der eigenen Werkstatt. Bereits während ihrer Zeit im Europäischen Parlament habe sie sich vorgenommen, verschiedene Regionen Europas intensiver kennenzulernen. In ihrer Werkstatt wolle die gelernte Tischlerin werkeln. "Bei handwerklichen Arbeiten kann ich am besten nachdenken."

Ab nach "Bella Italia"

Sven Teuber (SPD), Minister für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur, zieht es in das Sehnsuchtsland vieler Deutschen. "Ins Land von "Sophia Loren"", wie er sagt. "Über die Brennerautobahn und mit der Frage im Gepäck, "Quanto Costa", geht's direkt nach Bella Italia, auch wenn es nicht Napoli ist – um es mit Roy Bianco und den Abbrunzati Boys zu sagen."

Die Münchner Italo-Schlagerband besingt in Liedern mit augenzwinkerndem Pathos italienisches Flair und Lebensart. Für Teuber soll es ein klassischer Italienurlaub mit Familie, gutem Essen und Mittelmeer werden, geprägt von der italienischen Lebensart.

Auch Wirtschaftsminister Michael Ebling (SPD) zieht es nach Italien - runter an die Südküste. Dort werde er neben Landeserkundungen auch viel entspannen. "Ganz besonders freue ich mich auf italienischen Kaffee, auf Pizza und Gelato, aber auch auf die unendliche Weite des Meeres und ein gutes Buch."

Ferien in Deutschland

Bei manchen steht eine Reise innerhalb Deutschlands an: Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) zieht es mit Freunden an den Bodensee. Im Mittelpunkt stünden Bewegung in der Natur, Radfahren, Wandern und Schwimmen.

Alexander Schweitzer, inzwischen SPD-Fraktionsvorsitzender, gönnt sich in der Sommerpause einen Urlaub mit seiner Familie an der Ostsee. "Im Mittelpunkt stehen Zeit mit der Familie, Erholung in der Natur und das bewusste Abschalten vom eng getakteten Terminalltag." Auch Familienhündin Mimir ist mit dabei.

Innenminister Achim Schwickert (CDU) verbringt seinen Urlaub zu Hause. "Gemeinsame Zeit mit der Familie, mit unserem Hund, im Garten und in der Natur tut einfach gut. Manchmal ist weniger mehr", sagt er. Auch der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, Marcus Klein (CDU), wird seinen Sommerurlaub mit seiner Familie in Deutschland verbringen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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