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Wladimir Putin: Kreml-Bomber auf dem Weg Richtung Europa - Nato lässt Kampfjets aufsteigen

Wladimir Putin führt seit Februar 2022 offen Krieg gegen die Ukraine. Bild: picture alliance/dpa/AP | Pavel Bednyakov

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  • Wladimir Putin schickt Langstreckenbomber in Richtung Europa
  • Putin-Bomber können Atomwaffen tragen
  • Ukrainische Drohnen durchbrechen Putins Luftabwehr
  • Britische Kommandos stürmen Schattenflotten-Tanker

Es ist die nächste Provokation von Wladimir Putin, der zuletzt mit der Umsetzung eines neuen Soldaten-Planes für Schlagzeilen sorgte. Russland hat nuklearfähige Langstreckenbomber auf eine ausgedehnte Flugmission in unmittelbarer Nähe zur britischen Küste geschickt. Die strategischen Raketenträger vom Typ Tu-160 waren nach Angaben des britischen "Daily Star" über einen Zeitraum von 16 Stunden im Luftraum über der Barentssee und der Norwegischen See unterwegs.

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Wladimir Putin schickt Langstreckenbomber in Richtung Europa

Die Flugbahn der Putin-Bomber führte direkt nördlich der schottischen Shetlandinseln entlang. Als Reaktion auf die russischen Flugbewegungen versetzte die Nato ihre Streitkräfte in Alarmbereitschaft. Die norwegische Luftwaffe entsandte umgehend Kampfjets des Typs F-35 zur Abfangaktion. Die Stealth-Flugzeuge der fünften Generation begleiteten die russischen Maschinen während ihres Fluges und hielten sie unter ständiger Beobachtung.

Das russische Verteidigungsministerium bezeichnete den Einsatz als "Routine"-Mission. Westliche Militärkräfte bewerteten die Situation jedoch ernst und verzichteten darauf, Risiken einzugehen.

Putin-Bomber können Atomwaffen tragen

Die Flugroute der russischen Militärmaschinen beinhaltete mehrere taktische Manöver. Während des Einsatzes wurden die Überschallbomber in der Luft aufgetankt. Kampfflugzeuge vom Typ MiG-31 eskortierten die strategischen Bomber während der gesamten Operation.

  • Bei der Tupolew Tu-160 handelt es sich um das schwerste und größte Kampfflugzeug, das jemals in den operativen Dienst gestellt wurde.
  • Die Maschine verfügt über eine interne Waffenkapazität von beeindruckenden 45 Tonnen.
  • Zum Arsenal können sowohl konventionelle als auch nuklear bestückte Marschflugkörper mit großer Reichweite gehören.

Ukrainische Drohnen durchbrechen Putins Luftabwehr

Westliche Beobachter interpretierten den Einsatz laut "Daily Star" als Versuch Wladimir Putins, die Nato-Staaten einzuschüchtern. Die zeitliche Abstimmung der Militäraktion deutet auf eine demonstrative Machtgeste hin - sie fiel zeitlich mit einer erneuten Angriffswelle auf ukrainisches Territorium zusammen.

Die aggressive Haltung des Kremls könnte auch im Zusammenhang mit einem schweren Sicherheitsvorfall der vergangenen Woche stehen. Ukrainische Drohnen gelang es, die kürzlich modernisierten Luftverteidigungssysteme Moskaus zu überwinden und eine strategisch wichtige Raffinerie anzugreifen.

Britische Kommandos stürmen Schattenflotten-Tanker

Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen haben sich durch einen weiteren Vorfall verschärft. Am 14. Juni führten britische Eliteeinheiten eine Stürmung im Ärmelkanal durch. Ziel der Operation war die Smyrtos, ein Öltanker, der der russischen Schattenflotte zugerechnet wird. Die Beschlagnahme des Schiffes löste nach Berichten des "Daily Star" eine heftige Reaktion aus Moskau aus. Putin soll als Vergeltungsmaßnahme gedroht haben, die verbliebenen Tanker seiner Flotte mit Sprengstoff auszurüsten.

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