Politik

Schwerin: Mehr Geld für jüdisches Leben in MV

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Jüdische Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern erhalten ab dem kommenden Jahr mehr Geld. Ab 2027 sollen die Zuwendungen von aktuell 765.000 Euro auf eine Million Euro steigen, wie die Landesregierung mitteilte. In den darauffolgenden Jahren werden sie demnach Schritt für Schritt weiter erhöht – auf 1,1 Millionen Euro im Jahr 2031.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und der Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden, Juri Rosov, unterschrieben nach der Kabinettssitzung in Schwerin eine entsprechende Erklärung. "Die Landesregierung sieht in der Arbeit der Jüdischen Gemeinden in Schwerin und Rostock eine Bereicherung für unser Land. Für die Kultur und auch für den sozialen Zusammenhalt", sagte Schwesig laut Mitteilung.

Rosov: Politische Kräfte wollen jüdisches Leben auslöschen

Rosov dankte der Regierung für die Unterstützung der vergangenen Jahre. "Nur so konnten unsere Gemeinden leben, funktionieren und aufblühen", sagte er. Nicht zum ersten Mal würden die politischen Kräfte, die die Finanzierung von religiösen Organisationen anstrebten, das jüdische Leben im Land auslöschen wollen.

Zwischen dem Land und den Jüdischen Gemeinden gilt laut Landesregierung seit 1996 ein Staatsvertrag. Dieser regele neben der Anerkennung jüdischer Feiertage und der Friedhofs- und Denkmalpflege auch, dass die finanziellen Leistungen des Landes an die jüdischen Gemeinden alle fünf Jahre überprüft werden müssten.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

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