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Wetter in Baden-Württemberg: CDU-Chef Hagel: Auch als Papa für neue Hitzefrei-Regeln

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Baden-Württembergs Innenminister Manuel Hagel findet nicht nur als Politiker Verständnis für verbindlichere Hitzefrei-Regelungen an Schulen. Auch als Vater unterstützt er die neuen Vorschläge von Kultusminister und Parteifreund Andreas Jung (CDU). "Mein Sohn geht in die erste Klasse einer Grundschule", sagte Hagel in Stuttgart. "Und wir führen diese Diskussionen gerade jeden Tag zu Hause."

Als Vater von drei Kindern stelle er sich etwa die Frage, warum die relevante Temperatur draußen und im Schatten gemessen werde und nicht etwa im Klassenzimmer, in dem die Kinder säßen. Jungs Vorschläge seien daher sehr pragmatisch. Vor allem vor dem Hintergrund des Klimawandels und der zunehmenden Hitzetage im Land müsse zum neuen Schuljahr alles auf den Prüfstand gestellt werden.

Jung: Verantwortung soll bei den Schulen bleiben

Kultusminister Jung hatte zuvor im Radiosender SWR1 gesagt, er könne sich neue Regelungen vorstellen. Die Verantwortung dafür, Hitzefrei zu geben, könne auch ab dem kommenden Schuljahr bei den Schulen liegen. Er sei aber dafür, etwas mehr Verbindlichkeit hineinzubringen, sagte Jung.

Das Kultusministerium macht derzeit keine generellen Vorgaben, ob und wann Schülerinnen und Schüler Hitzefrei bekommen. Auch eine landesweit einheitliche Temperaturgrenze, bei der der Unterricht automatisch endet, gibt es nicht. Als Kriterium wird aber unter anderem empfohlen, dass die Schulen Hitzefrei geben können, wenn die Außentemperatur um 11.00 Uhr mindestens 25 Grad im Schatten beträgt.

Daraus müsse eine "Soll"-Regelung werden, erklärte der Minister im SWR1. Er sei zudem dafür, dass man die Temperatur im Klassenzimmer zum Maßstab nehme.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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